ANDACHT: 

Schon wieder!

Nach den Erschütterungen unseres Lebens und unserer Gesellschaft durch Corona nun ein neuer Schock: Die Flutkatastrophe. Das Grauen ganz nah. Und auf schreckliche Weise werden wir aufgerüttelt, wie labil Gottes Schöpfung schon geworden ist.

Aber dann erleben wir auch dies: Mittendrin zeigen Menschen, was Gutes in ihnen steckt. Sie rücken und halten zusammen, gehen mit ihrer Hilfe, dem Trost, der Unterstützung bis an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Auf einmal konzentrieren sich Menschen auf das, was wirklich zählt im Leben, was wirklich wichtig ist: Das (Über-)Leben, Liebe und Hilfsbereitschaft über Grenzen hinweg, Solidarität.

Liebe Menschen hier vor Ort, in dem Moment, in dem ich dies schreibe, fällt es mir wie Schuppen von den Augen: Genau so ist ja der Gott, dem die Christen all ihr Vertrauen entgegenbringen:

Schöpfer, Bewahrer und Freund allen Lebens

Jesus zeigt die Liebe Gottes heilend, helfend, rettend als Hingabe bis in den Tod und darüber hinaus.

Gottes Geist verbindet Menschen untereinander und mit Gott.

Da ist nicht nur ein großes Vorbild, sondern auch eine lebendige Kraft für unseren Lebensweg! Aufrichtende, ermutigende, liebevolle Kraft in allen Katastrophen! Darum:

Mit ihm durch alle Unwetter des Lebens wünscht Ihnen

Pfarrerin Anja Karthäuser, Kirchengemeinde Betzdorf

07/21 – Foto: überschwemmte Kirche im Kirchenkreis Leverkusen/Anika Distelrath-Lübeck- ekir.de

 

 

Geimpft oder getauft hat praktische Folgen für die Lebensgestaltung

Da standen kluge und fromme Männer herum und führen eine Diskussion mit Jesus. Wieviel Abstand darf ich zu meinem Nachbarn haben? Was ist erlaubt? Und was dann doch nicht? Aber ist das wirklich wichtig? Einer der Männer hatte aber dann doch den Durchblick und stellte die Frage des Tages: Was ist das höchste und wichtigste Gebot?

Die Antwort  finden wir auch.  Ganz einfach: Jesus macht es vor. Er schlägt die Bibel auf und wiederholt, das, was Gott vor langer Zeit uns Menschen als Lebenskonzept vorgegeben hat:

„Du sollst Gott lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele, deinem ganzen Verstand und mit deiner ganzen Kraft.“
„Liebe deinen Nächsten, so wie du dich selber liebst“.

Die Liebe zu Gott ist die Quelle des Lebens für uns. Martin Luther hat den Glauben an Jesus Christus gerne mit einem brennenden Feuer verglichen. Wenn das Feuer echt ist, gibt es Licht und Wärme ab. So ist das auch mit dem Glauben. Wenn er echt ist, bringt er Taten hervor. Und darum ist das Gebot der liebevollen Zuwendung zu den Menschen unlösbar damit verbunden. Darum geht es jetzt um die tätige Liebe denen gegenüber, die es in ihrem Leben am Schwersten haben.

Ob getauft oder geimpft: Unser Leben zur Ehre Gottes hat hilfreiche Folgen.

07/21 Pfarrer Heinz-Günther Brinken, Betzdorf