Landessynode beendet, Aufderheide verabschiedet

Mit einer Abendmahlsfeier im Saal des Bonner Maritim-Hotels ist die 80. ordentliche Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland zu Ende gegangen. Fünf Tage lang wurde intensiv beraten, debattiert, abgestimmt und gewählt. Für Superintendentin Pfarrerin Andrea Aufderheide war das die letzte Landessynode vor ihrem Ruhestand.

Einige Schlaglichter: Die Synode hat eine landeskirchliche Haushaltskonsolidierung mit einer Einsparsumme von mehr als 30 Millionen Euro für die kommenden Jahre auf den Weg gebracht. Vizepräses Antje Menn stellte eine neue Meldestelle für beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende vor, die im kirchlichen Kontext rassistische Erfahrungen machen. Das kirchenleitende Gremium hat sich verpflichtet, die Bekämpfung von Armut voranzutreiben. Generalstaatsanwalt a. D. Horst Bien berichtete aus der Arbeit der Unabhängigen Regionalen Aufarbeitungskommission für den Verbund West. In einem Ökumene-Talk ermutigte die libanesische Pfarrerin Najla Kassab zum Gespräch mit Andersdenkenden. Die Synode verurteilte einen vermeintlich christlichen Nationalismus und forderte den Schutz von Menschen- und Demonstrationsrechten sowie einen Abschiebestopp in den Iran.

Mehr von der Landessynode lesen, sehen und hören
Mehr erfahren Sie im Pressecenter des Webauftritts der Evangelischen Kirche im Rheinland, auf der Website landessynode.ekir.de und in synode.info. Im Pressecenter finden Sie auch Fotos von der Landessynode, die zur Nutzung frei sind.

Stichwort: Landessynode 2027
Die nächste Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland findet 2027 wieder in Bonn statt – vom 15. bis 19. Januar.

Text und Beitragsbild: ekir.de

Unser Kirchenkreis auf der Landessynode 2026

An der Arbeit der Landessynode beteiligten sich aus unserem Kirchenkreis Superintendentin Pfarrerin Andrea Aufderheide, Pfarrer Joachim Triebel-Kulpe sowie die nicht-theologischen Abgeordneten Frank Schumann und Petra Stroh. Sie brachten sich in vier unterschiedlichen Ausschüssen in die Beratungen und Beschlussfassungen ein. Für Superintendentin Pfarrerin Andrea Aufderheide war es nach 21 Jahren Mitgliedschaft die letzte Landessynode. Zum Abschluss dankte Präses Dr. Thorsten Latzel ihr sowie drei weiteren ausscheidenden Superintendentinnen und Superintendenten für ihr langjähriges Engagement in der Synode und wünschte ihnen alles Gute für die kommenden Lebenswege. Das Plenum würdigte dies mit großem Beifall. Für Pfarrer Joachim Triebel-Kulpe, Frank Schumann und Petra Stroh steht im Januar 2027 noch eine gemeinsame Landessynode an. Mit der Fusion der Kirchenkreise werden anschließend neue Synodale entsandt.

Pfarrer Joachim Triebel-Kulpe, Superintendentin Pfarrerin Andrea Aufderheide, Petra Stroh und Frank Schumann (v.l.n.r.) Foto: EKiR
Pfarrer Joachim Triebel-Kulpe, Superintendentin Pfarrerin Andrea Aufderheide, Petra Stroh und Frank Schumann (v.l.n.r.) Foto: EKiR