Was wirklich zählt im Leben…

Bewusst in der Passionszeit und mit 40 ganz unterschiedlichen Veranstaltungen soll in den Themenwochen “Was bleibt.“ kreisweit der Blick auf ein Thema gerichtet werden, das „uns alle angeht und Wesentliches in Glaube und Leben anspricht!“ „Was bleibt, wenn ich selbst nicht da bin?“ Für Pfarrerin Anja Karthäuser, Vorsitzende des Erwachsenenbildungsausschusses im Kirchenkreis, tut es uns allen gut, wenn man sich Wünsche und Vorstellungen bewusst macht und sich vor Augen führt, was einem ganz persönlich im Leben und Sterben von Bedeutung ist.

In der Ökumenischen Stadtbücherei in Betzdorf wurde nun das Programmangebot vorgestellt. Pfarrerin Anja Karthäuser und Margit Büttner vom Erwachsenenbildungswerk Rheinland-Süd (eeb), freuen sich, dass so viele Gruppen, Kooperationspartner und Einzelpersonen an dem umfangreichen Rahmenprogramm mitwirken.

Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit elementaren Fragestellungen des dritten Lebensabschnittes auseinanderzusetzen. Sie zeigt auf Schautafeln mit passenden Exponaten, woran sich Menschen erinnern, wenn sie auf ihr Leben zurückblicken – und was von ihnen bleibt…

Von Mittwoch, 26. Februar bis Mittwoch, 18. März ist die Ausstellung “Was bleibt.“ in Altenkirchen, Koblenzer Straße 4, im Haus des Abschieds/Bestattungen Spahr (Koblenzer Straße 4, 57610 Altenkirchen (Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 12 und 14 bis 16 Uhr) und in Betzdorf, in der Ökumenischen Stadtbücherei (Decizer Straße 3, 57518 Betzdorf von Donnerstag, 19. März bis Donnerstag, 9. April (Öffnungszeiten: , 57518 Betzdorf von Donnerstag, 19. März bis Donnerstag, 9. April (Öffnungszeiten: Mo 15–18 Uhr, Di 10–13 Uhr, Mi 13–18 Uhr, Do 15–19 Uhr, Fr 10–13 und 15–18 Uhr) zu sehen.

Die Themenwoche und die Ausstellung „Was bleibt.“ werden auch durch ausgesuchte Exponate aus dem KunstForum Westerwald im Haus des Abschieds ergänzt und unterstützt. MEHR: 

An beiden Ausstellungsorten und im Umfeld wird es während der Themenwochen auch Büchertische geben (Bestattungshaus/ökumenische Stadtbücherei und „Wäller Buchhandlung“ in Altenkirchen).

Begleitprogramm 

Zur Ausstellung gehört auch ein umfangreiches Begleitprogramm. Es liegt in gedruckter Form in den Kirchengemeinden, bei den Kooperationspartnern und in öffentlichen Räumen aus. Zu finden ist es auch hier 

Die Veranstaltungsangebote sind an vielen Orten auf dem ganzen Gebiet des Kirchenkreises über die gesamte Ausstellungszeit. Das Programm umfasst  ganz verschiedene Angebote, für alle Altersstufen und Lebensphasen: Diskussions- und Gesprächsrunden, Liederabende/Konzerte, Schauspiel, Kinofilme, aber auch „Steingeschichten“, Bücherausstellungen, Infoabende (z.B. zu Patientenverfügungen, zum Wandel in der Bestattungskultur u.a.), Gottesdienste und Andachten in verschiedensten Formaten, Veranstaltungen mit Kindern oder Schülergruppen, eine Wanderung für Trauernde und vieles mehr. Für alle Generationen sind Angebote dabei, so auch in der Bücherei Betzdorf – Leiterin Dorothee Stöcker-Michael plant für die Ausstellungszeit in Betzdorf neben einem Büchertisch auch zwei „Bilderkinos“, in Altenkirchen gibt es u.a. einen „Wohlfühl-Nachmittag für trauernde Kinder“.

Die Ausstellungsorte wurden bewusst gewählt. „Sie haben entweder einen direkten Bezug zum Thema, sind Orte des Öffentlichen Lebens und zugleich aber auch Orte, an denen der christliche Glaube von Bedeutung ist“, unterstreicht Pfarrerin Karthäuser.

„Orte mit einer Atmosphäre, die Ruhe, Tiefsinnigkeit, Konzentration und Nachdenklichkeit fördern!“

Für die Veranstalter (Erwachsenenbildungsausschuss im Evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen, eeb Rheinland-Süd und die zahlreichen Kooperationspartner) ist es von großer Bedeutung wie viele Gruppen und Einzelne sich das Thema zueigen gemacht haben und unterschiedlichste Schwerpunkte setzen. „Dabei erleben wir viele Blicke über den ‚Gartenzaun‘ hinweg“. Grenzüberschreitend: so in ökumenischer Weite, aber oft auch mit Bezug zu Region, sogar zu Einrichtungen und Betrieben. Auch Kooperationen über Gemeinde- und Konfessionsgrenzen wirken in einzelne Veranstaltungen hinein.

„Das Thema „Was bleibt von mir“ berührt viele Menschen und es wird mit seinen Facetten an vielen Stellen besprochen“, hat Pfarrerin Karthäuser festgestellt. „Gut ist, dass wir es nun zusammenführen können!“

Für Erwachsenenbildungs-Fachfrau Margit Büttner ist die Fülle der Angebote beeindruckend. Sie hofft, dass es dazu aber auch „Nachhall“ geben wird. „Es wäre toll, wenn man am Ende sagt: ‚Ihr habt jetzt in vierzig Veranstaltungen vieles angesprochen, uns fehlt aber noch dieser oder jener Akzent…‘ und wir bleiben weiter am Thema“.

Eröffnungen

Jeweils mit einer Vernissage werden die Ausstellungen eröffnet:

in Altenkirchen (Haus des Abschieds – Bestattungen Spahr, Koblenzer Straße 7, Altenkirchen) am Mittwoch, 26. Februar, 17 Uhr.

In Betzdorf in der Ökumenischen Stadtbücherei (Decizer Straße 3) am Donnerstag, 19. März, 18:30 Uhr.

Neben Musik und Informationen, Gelegenheiten zum Austausch und auch Start der „Mitmach-Aktionen“ versprechen die Veranstalter auch noch eine besondere Überraschung: Bekannte Menschen aus der Region haben sich zum Thema „Was bleibt.“ geäußert und in einem Filmbeitrag werden sie uns verraten, was sie zu dem Thema zu sagen haben.

 

HINTERGRUND: Was bleibt von mir? Ausstellung „Was bleibt.

Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit elementaren Fragestellungen des dritten Lebensabschnittes auseinanderzusetzen. Sie zeigt auf Schautafeln mit passenden Exponaten, woran sich Menschen erinnern, wenn sie auf ihr Leben zurückblicken – und was von ihnen bleibt.

Ein Mann erzählt von seinem Fotoapparat, mit dem er im Laufe seines Lebens Schönes und Eindringliches festgehalten hat. Eine Frau erinnert sich an ihre Kindheit, an den Apfelkuchen ihrer Oma und das Abendgebet mit den Eltern…

Die Besucherinnen und Besucher werden anhand der Ausstellungsobjekte eingeladen, sich mit elementaren Fragen zu beschäftigen:

Was ist mir wichtig geworden in meinem Leben?

Für wen habe ich Verantwortung?

Was ist zu tun, um meine eigenen Werte und Ziele auch in Zukunft zu sichern?

Welche Werte gebe ich weiter?

Was bleibt von mir, wenn ich einmal nicht mehr bin?

Auf Initiative der badischen Landeskirche entstand die Ausstellung, mittlerweile sind neun Landeskirchen, darunter auch EKiR, mit im Boot.

 

Büchereileiterin Dorothee Stöcker-Michael, Margit Büttner vom Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Rheinland-Süd und Pfarrerin Anja Karthäuser vom synodalen Erwachsenenbildungsausschuss im Kirchenkreis Altenkirchen (v.l.) stellten das umfangreiche Veranstaltungs- und Ausstellungsprogramm für die Themenwochen „Was bleibt.“ vor. Von Aschermittwoch bis zum 9. April können sich Besucher und Teilnehmer den Fragestellungen rund um „Leben und Sterben“ auf vielfältigem Wege nähern. Fotos: Kirchenkreis Altenkirchen/Stroh