Synode Flammersfeld 2010

Kreissynode geht offensiv den Sonntags-Schutz an

Tagung in Flammersfeld stimmte mit großer Mehrheit gegen die Ökonomisierung des Sonntages

 

Der Schutz des Sonntages soll außer-, aber auch innerkirchlich noch intensiver verteidigt werden: Mit großer Mehrheit schloss sich die Synode unseres Kirchenkreises bei ihrer Herbsttagung in Flammersfeld einer Sonntagsschutz-Kampagne der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Betzdorf-Kirchen an.

Viele wachsame Blicke gelten allen Tendenzen zur Gefährdung des Sonntages; vor allem aber der zunehmenden Ökonomisierung. Gleichzeitig fragt man sich aber auch selbstkritisch, ob eigene (kirchliche) Veranstaltungen an einem Sonntag sich erkennbar genug von der Konsumwirtschaft verkaufsoffener Tage in den Städten und Gemeinden unterscheiden.

Einem „scharfen Blick“ dienen soll die Zustimmung zu einem auf der Synode vorgestellten Initiativantrag, der die „Sonntagsfrage vor Ort“ noch einmal stärker ins Bewusstsein rückt.

2012 wird ausgewertet

Darin bittet die Synode, dass sich alle Kirchengemeinden demnächst in ihren Presbyterien auch über die Konsequenzen der beschlossenen Zustimmung zur ‚Sonntagserklärung’ der ACK Betzdorf/Kirchen beraten. Wie handhabt man vor Ort den Sonntagsschutz?  Protestiert man bei Überschreitungen? Werden mutig Formen der „alternativen Sonntagsgestaltung“ vertreten?
Die Gemeinden sollen dann – so der Beschluss – auf der Herbstsynode 2012 über die unternommenen Schritte und Erfahrungen zu berichten. Ebenfalls 2012 erwartet die Synode vom Kreissynodalvorstand eine Übersicht, die festhält, an welchen Sonntagen in welchen Gemeinden und Städten des Landkreises ein verkaufsoffener Sonntag war, und insbesondere auch, wo dabei von Seiten einer politischen Gemeinde oder Stadt ein christliches Fest oder Thema für einen Konsum steigernden Verkaufssonntag verwendet wurde.
Zur Verteidigung eines „konsumfreien Sonntages“ will man auch mit anderen Kirchen, insbesondere mit Vertretern der katholischen Kirche, in Kontakt treten, um mittelfristig ein gemeinsames Vorgehen abzustimmen.

Im Herbst 2012 will die Synode aufgrund der gesammelten Fakten erneut beraten und überlegen, wie man sich gemeinsam noch intensiver gegen eine Aushöhlung des Sonntages wehren will.

Der Initiativantrag der Kirchengemeinden Betzdorf und Kirchen im Wortlaut: (Angenommen von der Synode mit großer Zustimmung):

Initiativantrag:

1.Die Gemeinden des Kirchenkreises Altenkirchen werden gebeten, in ihren Presbyterien über die Konsequenzen aus der heute beschlossenen Zustimmung zur Sonntagserklärung der ACK Betzdorf/Kirchen zu beraten.
Die Synode bittet, dass die Gemeinden auf der Herbstsynode 2012 die unternommenen Schritte und Erfahrungen dazu im Rahmen ihrer einzureichenden Berichte darlegen.

2.Der Kreissynodalvorstand erstellt für die Herbstsynode 2012 eine Übersicht:
a) An welchen Sonntagen war in welchen Gemeinden und Städten des Landkreises ein verkaufsoffener Sonntag?
b) Wo wurde dabei von Seiten einer politischen Gemeinde oder Stadt ein christliches Fest oder Thema für einen Konsum steigernden Verkaufssonntag verwendet?

3.Der Kreissynodalvorstand tritt nach Möglichkeit mit den Geschwistern in anderen Kirchen, insbesondere mit Vertretern der katholischen Kirche in Kontakt, um ein mittelfristig gemeinsames Vorgehen abzustimmen und erstellt für die Herbstsynode 2012 einen Sachstandsbericht.

4.Die Herbstsynode 2012 wird die obigen Berichte entgegennehmen und über ein weiteres, gemeinsames Vorgehen auf Kreisebene beraten.

Hassler

Bildtext: Pfarrer Martin Hassler (Gymnasium Betzdorf) brachte den Antrag zum Sonntagschutz in die Synode ein.

Superintendentin Aufderheide: „Bewusst eine Begrenzung setzen!“

“Der Sonntag verkörpert die Freiheit des Menschen, sich nicht von ökonomischen Interessen und Zwängen leiten zu lassen, sondern diesen bewusst eine Begrenzung zu setzen“, hatte Superintendentin Andrea Aufderheide im Vorfeld der Diskussion in der Synode unterstrichen. Sie forderte im Gemeindehaus in Flammersfeld, wo sich die Abgeordneten aus den 16 Evangelischen Kirchengemeinden zu ihrer Herbstsynode trafen, eine „Freiheit zur Ruhe und Freiheit zur Gemeinschaft mit Gott als Schöpfungsrecht zu schützen“.

Bürgermeister Josef Zolk

Synodengast Bürgermeister Josef Zolk (Verbandsgemeinde Flammersfeld)

„Der Sonntag ist ein religiöses Gut und ein Kulturgut, das nicht aufgegeben werden darf“, unterstrich auch Bürgermeister Josef Zolk (Flammersfeld), langjähriger Landesvorsitzender der CDU-Sozialausschüsse Rheinland-Pfalz (CDA), als Gast der Synode.

Dass auch zunehmend viele Einzelhändler unglücklich auf die steigende Zahl von verkaufsoffenen Sonntagen reagieren, konnte Schulpfarrer Martin Haßler (Betzdorf) berichten. Er hatte als Vorsitzender des ACK Betzdorf- Kirchen die „Sonntagserklärung“  im Mai vorgestellt und brachte nun den entsprechenden Synodenantrag ein.

 „Gut, dass ihr als Kirche interveniert“, hatten Einzelhändler gelobt. Gegenüber dem Pfarrer machten sie deutlich, dass sie gerne drauf verzichten würden, sonntags ihre Läden zu öffnen. Der Druck anderer ließe aber solche Alleingänge nicht zu, wurde bedauert.

„Wir bitten unsere Kirchengemeinden und die Verantwortlichen in Politik und Verbänden um Rückmeldungen über Ideen, Fortschritte und Vorschläge, um eine heilsame Sonntagskultur in unserer Region zu entwickeln“, heißt es im Schlusssatz des Synodenbeschlusses, der auch die Gemeindegruppen dazu auffordert, sich nicht an privatem Konsum und kommerziellen Verkauf fördernden Veranstaltungen am  Sonntag zu beteiligen, selbst dann nicht, wenn dafür Geld angeboten werde.

Synode erhöhte leicht die kreiskirchliche Umlage

Die Kreissynode, die sich im kommenden Mai in Kirchen erneut trifft, dann mit dem Schwerpunktthema „Missionarisch Volkskirche sein“, beschloss einstimmig den Haushaltsplan 2011, der erneut nur durch eine Rücklagenentnahme gedeckt wird. Zudem erhöhte die Kreissynode  die kreiskirchliche Umlage. Statt wie bislang 35,55 Euro, zahlen die Gemeinden in 2011 nun 36 Euro pro Gemeindeglied an den Kirchenkreis, damit dieser die kreiskirchlichen Aufgaben finanzieren kann.

Außerdem setzte sich die Synode für den Ausbau des Religionsunterrichtes an heimischen Schulen (u. a. in Hamm und Wissen) ein und beantragte eine weitere Pfarrstelle für dieses Arbeitsgebiet.

Abgestimmt wurden Verfahren zur künftigen Organisation der Kirchenmusik und der mittelfristigen Finanz- und Personalentwicklung.

Gewinnerinnen im Nachgang zum Kreiskirchentag geehrt

Zudem gab es bei der Kreissynode, die mit einem Abendmahlsgottesdienst begann, eine „Siegerehrung“. Drei Frauen hatten beim Kreiskirchentag im August ein „Kirchen-Quiz“ erfolgreich absolviert. Nach dessen Auswertung erhielten Clarissa Saynisch (Flammersfeld), Ute Deger (Wissen) und Luise Kölzer (Daaden) als Preis ein großformatiges Bild ihrer Heimatgemeinden. PES.

Bild wird überreicht

Luise Kölzer aus Daaden freute sich an der Barockkirche…

Bei der Kreissynode in Flammersfeld überreichte Superintendentin Andrea Aufderheide (rechts) den Siegerinnen eines Kirchenquizes beim Kreiskirchentag in Altenkirchen ein großformatiges Bild ihrer jeweiligen Heimatgemeinden.  

Bild wird überreicht

…Clarissa Saynisch und Ute Deger dürfen sich an Bildern von Flammersfeld und Wissen erfreuen.

Alle Fotos: Petra Stroh

Abschied von vertrauten Gesichtern

Zwei „Synodengesichter“  waren bei der Herbstsynode in Flammersfeld  zum letzten Mal (zumindest in Diensten des Kirchenkreises) dabei.

Armin Rosen

Der Daadener Gemeindepfarrer Armin Rosen (Bildmitte) wird ab Februar unseren Kirchenkreis verlassen und einem Ruf der Kirchengemeinde Pfalzdorf (Kirchenkreis Kleve) folgen. So saß er in Flammersfeld zum letzten Mal inmitten der Daadener Synodalen und informierte sich über die hiesigen Diskussionslagen.  Am 2. Januar, 14 Uhr, werden er und seine Familie sich in einem Gottesdienst aus Daaden verabschieden. Die Gemeindepfarrstelle ist ausgeschrieben.

Kantorin Elisabeth Schubarth

Kreiskantorin Elisabeth Schubarth geht zum Jahresende nach 30 Jahren Dienst im Kirchenkreis (und der Kirchengemeinde Altenkirchen) in den Ruhestand und freute sich in einem Beitrag zur Kreissynode, dass bei der Suche nach einer Nachfolge-Regelung ein breites Spektrum an Ideen im Blick ist. „Die Kirchenmusik hat sich gewandelt und ist um viele Optionen bereichert worden“.  Eine Arbeitsgruppe mit Mitgliedern aus den verschiedenen Regionen des Kirchenkreises wird demnächst ein Konzept erarbeiten.

Synodalassessor Marcus Tesch

„Musik berührt die Seelen und Herzen von Menschen“, betonte Synodalassessor Marcus Tesch, der in der Kreissynode über die „Zukunft der Kirchenmusik“ informierte. Tesch unterstrich in einer „Bestandsaufnahme“, dass es neben der Orgelmusik, die in allen Gemeinden dazu gehört, auch eine große Vielfalt im Kirchenkreis gibt: Vokal- und Posaunenchöre, Taizéarbeit, klassische Kirchenmusik, aber auch Bands, Lobpreisangebote, Musicalprojekte, (gemeindeübergreifende) Gospelchöre und anderes.

Doch es zeigen sich – so der Synodalassessor- auch manche Lücken auf: Da fehlen bereits schon für Gottesdienste und Kasualien die Kirchenmusiker, so dass vor allem auch die Nachwuchswerbung ein wichtiges Zukunftsprojekt sein muss.

„Der Kirchenkreis bietet kirchenmusikalisches ein „vielfältiges Konzert“ gewachsenen aus Traditionen und verschiedenen Erwartungen“.

Für die künftige Gestaltung der Kirchenmusik im Kreis würde Begleitung der ‚Musikschaffenden’ benötigt, die auch Anleitung zur Fortbildung biete sowie Fortbildungsangebote auch vor Ort organisiere, unterstrich er.

Die Bedeutung der Kirchenmusik im Kontext der Krankenhaus-Seelsorge unterstrich Pfarrerin Jutta Braun-Meinecke, die sehr froh ist, dass es immer wieder Chöre und Musiker gibt, die ihren Dienst begleiten und bereichern.

Bislang hat sich der KSV schon mit Landeskirchenmusikdirektor Ulrich Cyganek (EKiR/Düsseldorf) beraten, nun wird die Arbeitsgruppe unter Leitung Teschs ein Konzept für die Zukunft der Kirchenmusik beraten. Kooperationsmodelle sind möglich und gewünscht, der Hinweis der „AG Finanzen“, den finanziellen Aspekt bei der Planung der Kirchenmusik zu bedenken, wurde aufgenommen.

Bonmot der Synode:

„Bei dem regen Einsatz von Schulreferent Martin Autschbach für den Religionsunterricht an heimischen Schulen, dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis eine hiesige Baumschule auch ausreichend mit Religionsunterricht versorgt wird…“
Syndodaler Frank Schumann(Birnbach)

Mittelfristige Finanz- und Stellenplanung

Volker Hergenhan, Vorsitzender des Strukturausschusses des Kirchenkreises, gab der Kreissynode einen Zwischenbericht, der diesmal auch vor allen die „Nicht-Theologen“ und den so genannten „Personalmix“ im Blick hatte.

Volker Hergehan

„Das Kapitel Pfarrstellenplanung und Pfarrstellenverteilung im Kirchenkreis bis 2015, das uns in den vergangenen zwei Jahren beschäftigt hat, ist mit den einmütigen Synodenbeschlüssen zu einem für alle Beteiligten erfreulichen und nachhaltigen Abschluss gekommen. Verbunden mit dem ebenfalls beschlossenen Regionalisierungskonzept bestehen im Bereich der derzeitigen Pfarrstellenbesetzung nun Transparenz und Planungsverlässlichkeit auf der Grundlage gesicherter Stellen. Dadurch können ohne akuten Zeitdruck Handlungsoptionen für die Folgejahre erarbeitet werden.

Als Gestaltungsaufgabe der zweiten Phase erforderlicher Strukturanpassungsmaßnahmen steht nun der sogenannte Personalmix, d.h. die mittelfristige Personalplanung, in der es um die unterschiedlichen Tätigkeiten, Berufe und Ämter geht, die von nichttheologischen Mitarbeitenden wahrgenommen werden: im Diakonen-, Kantoren-, Küster-, Lehr- und Verwaltungsamt, als Pädagogen/Sozialarbeiter/ Gemeindehelfer, als Gärtner Reinigungskräfte, Medienbeauftragte u.v.m.

Als Haupt- und Ehrenamtliche sind alle diese Personen mit ihren mannigfachen beruflichen Qualifikationen Teil und Ausdruck des einen Dienstes und der einen, geschwisterlichen Dienstgemeinschaft. Auf dieser neutestamentlichen Ämterlehre (Eph 4,11) in Verbindung mit Barmen IV gründen die ekklesiologische Grund- und Leitvorstellungen der EKiR (Art. 42 Abs.2 KO).

Diese Personalplanung und Personalsteuerung kann, wird und soll auch nicht  – angesichts der Komplexität der Aufgabe und anders als im pfarramtlichen Bereich – durch Vorgaben seitens der Landeskirche erfolgen. Der Kirchenkreis wird gemäß  Artikel 98 KO ,1K und dem landessynodalen Beschluss 27/2009 für die Erstellung einer Personalgesamtkonzeption zu sorgen haben. Eine effektive Umsetzung kann aber nur in Abstimmung und im Konsens mit den Gemeinden erreicht werden.

Vor dem Hintergrund dieser kurz skizzierten Rahmenbedingungen hat der STA in zwei Sitzungen nach der Frühjahrssynode die Arbeitsvorhaben und Arbeitsschritte festgelegt, die zur Erstellung einer Personalgesamtkonzeption erforderlich sind:

Als Erstes wird eine möglichst umfassende Datenerhebung des Personalbestandes und der Arbeitsfelder auf Kirchenkreisebene erfolgen. In dieser IST-Analyse sollen u.a. neben der Sichtung der Formen, Dauer Fluktuation, Refinanzierung der Arbeitsverhältnisse die einzelnen Arbeitsbereiche im Hinblick auf Schwerpunktsetzung, übergreifende Kooperationen und Überschneidungen mit anderen Arbeitsfeldern und/oder Ebenen (z.B. Gemeinden) ermittelt werden.

In nächsten Schritt sollen bei den Gemeinden eine vergleichbare Bestandsabfrage gemacht werden. Weitergehend sollen die eigene Prioritätensetzung (Gemeindekonzeption), die perspektivische Interessenlage sowie gewünschte und/oder notwendige Arbeitsteilungen im Hinblick auf die Kirchenkreisebene und die Regionen ermittelt werden. Mit dieser Vorgehensweise kann die IST-Analyse mit der Zielentwicklung (SOLL-Ansatz) verbunden werden. Geplant ist dazu die Erstellung eines Fragebogens, dessen Bearbeitung nach vorhergehender Zusendung gemeinsam mit Mitgliedern des STA in den Sitzungen der Presbyterien erfolgen kann. Möglich wäre das auch im regionalen Rahmen.

Im dritten Schritt wird der Abgleich der Voten und konzeptionellen Überlegungen der verschiedenen Ebenen/Gremien erfolgen, an dessen Ende ein Rahmenkonzept des Kirchkreises steht mit verschiedenen Varianten der Personalplanung und der Arbeitsfelder. Die Vorschläge des STA werden dann über den vorentscheidenden KSV der Synode vorgelegt werden.

Angesichts der aktuellen Entwicklung im Jugendbereich/Jugendreferat, d.h. der erkennbaren strukturellen und finanziellen Probleme sowie der personellen Veränderungen im Jugendreferat, besteht nach Auffassung des STA dort vordringlicher Handlungsbedarf. Der STA will deshalb unter Beachtung der Erfordernisse eines Gesamtkonzeptes zunächst für diesen Arbeitsbereich Vorschläge erarbeiten. Vorarbeiten sind dazu schon erfolgt“.

(Hergenhan ergänzte das hier abgedruckte Redemanuskript mit aktuellen Anmerkungen)

 

Ordinationsjubiläum gewürdigt

Superintendentin Aufderheide gratuliert Pfarrer Raimund Brückner zum 25. Ordinationsjubiläum

Pfarrer Raimund Brückner (Altenkirchen) feierte jüngst sein 25. Ordinationsjubiläum. Superintendentin Andrea Aufderheide gratulierte dem Gemeindepfarrer und überreichte ein Buchgeschenk.

Eintrittsstelle wird eröffnet

Pfarrerin Angela Scharf

Am 25. November 2010  öffnet die Kircheneintrittsstelle des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen erstmals ihre Türen. Planungen und Ideen einer Kircheneintrittsstelle im Kirchenkreis gibt es bereits seit längerem. Nun sind die rechtlichen Möglichkeiten geschaffen und personelle Ressourcen vorhanden einen langgehegten Wunsch auch realisieren zu können.

Pfarrerin Angela Scharf (Pfarrstelle mit besonderem Auftrag) stellte bei der Kreissynode das Projekt „Eintrittsstelle“ vor, zeigte die vorhandenen Medien zum Projekt und lud zur Mitarbeit beim Einsatz der mobilen Eintrittsstelle ein.

Vier Presbytertage in 2011 geplant

Für das kommende Jahr regt der Kreissynodalvorstand an – erstmals in unserem Kirchenkreis – vier Presbytertage stattfinden zu lassen. Wie Superintendentin Andrea Aufderheide in ihrem Bericht unterstrich, sollen diese Presbytertage – jeweils einem pro Region – dazu dienen, dass sich die Presbyterien gegenseitig kennen lernen. Die Tage sollen Raum für Gedankenaustauschbieten und helfen regionale Ideen zu entwickeln. Diese Veranstaltungen sollen nicht die bisherige Praxis der z.T. gut funktionierenden Praxis der „Regionaltreffen“ mit zwei/drei Delegierten pro Gemeinde ersetzen, sondern als ergänzendes Angebot zur Verfügung stehen. Analog zu den landeskirchlichen Presbytertagen, zu denen die Kirchenleitung einlädt, sollen auf der Ebene des Kirchenkreises die Presbyterien Gelegenheit erhalten, mit Mitgliedern des Kreissynodalvorstandes zu Fragen der Regionalisierung, aber auch zu anderen Themen und Arbeitsfeldern unmittelbar ins Gespräch zu kommen.