Männersonntag 2017 in Wissen Gefeiert

Männerarbeit im Kirchenkreis:

 

Gruppe

Gemeinsam mit einer Delegation aus dem Partnerkirchenkreis „Oberes Havelland“ feierte man diesmal den Festgottesdienst der Männerarbeit im Kirchenkreis. In der Wissener Erlöserkirche predigte Landesbischof Dr. Markus Dröge (Bildmitte). Mit dabei (v.r.): Thorsten Bienemann, Männerarbeit im Kirchenkreis Altenkirchen; Gemeindepfarrer Marcus Tesch/Wissen; Bischof Dr. Markus Dröge/Berlin; Superintendentin Andrea Aufderheide/Kirchenkreis Altenkirchen; Superintentent Uwe Simon/Oberes Havelland und Friedrich Thomas/Männerarbeit Kirchengemeinde Wissen. Alle Bilder: Kirchenkreis Altenkirchen

 

Männerarbeit feierte
einen Festgottesdienst

Bischof Dr. Markus Dröge predigte in der Wissener Erlöserkirche

Im Mai war er noch einer der Gastgeber des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Berlin, eines Großereignisses von internationalem Rang: Bischof Dr. Markus Dröge von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
Zum Festgottesdienst der Männerarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen kam der Landesbischof nun nach Wissen.

Bienemann

Thorsten Bienemann freute sich über einen gelungenen Festgottesdienst

Thorsten Bienemann, verantwortlich für die Männerarbeit im Kirchenkreis, hatte den Bischof eingeladen und wieder mit großem Einsatz dafür gesorgt, dass ein wunderschöner Gottesdienst gefeiert werden konnte.
Diesmal kamen die zahlreichen Besucherinnen und Besucher dazu in der Wissener Erlöserkirche zusammen. Ein Novum diesmal beim Festtag der Männerarbeit: Mitglieder des Kreissynodalvorstandes des brandenburgischen Partnerkirchenkreises „Oberes Havelland“ waren zu Besuch im Kirchenkreis Altenkirchen und gestalteten (Superintendent Uwe Simon) und feierten den Wissener Festgottesdienst mit „ihrem Bischof“ mit.

In seiner viel gelobten Predigt zum Thema ‚Gnade, womit habe ich das verdient‘ ging Bischof Dr. Markus Dröge auch auf „typische Männerrollen“ ein und verwies dabei u.a. auf  Paulus, „einen Macher, der sich wandelt“.
Der Theologe nahm dabei auch die spezielle Rolle von kirchlicher Männerarbeit in den Blick.
Musikalisch wurde der Gottesdienst, an dem auch Gemeindepfarrer Marcus Tesch mitwirkte, von Bläserinnen und Bläsern aus der Kirchengemeinde Wissen und aus Niederfischbach gestaltet.

Thorsten Bienemann

Bischof Dr. Markus Dröge bei seiner Festpredigt, die hier nachzulesen ist:

http://www.ekbo.de/fileadmin/ekbo/mandant/ekbo.de/1._WIR/06._Bischof/Predigten/170917_Wissen_1_20Kor_201510.pdf

 

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es einen Empfang mit regem Austausch im benachbarten Gemeindehaus der Kirchengemeinde. 
Viel kirchliche und lokal-kommunalpolitsche Prominenz hatte sich zum Festtag eingefunden. So begrüßte Landrat Michael Lieber den Berliner Bischof, als offizielle Besucherin der Landesregierung war Staatsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler dabei, ebenso die Abgeordneten Erwin Rüddel (MdB) und Dr. Peter Enders (MdL). Vertreter des Kreissynodalvorstandes Altenkirchen und aus benachbarten Kirchenkreisen freuten sich ebenso über den gelungenen Festtag im Reformationsjubiläumsjahr wie Vertreter der Stadt und Verbandsgemeinde Wissen (Bürgermeister Michael Wagener von der Verbandsgemeinde Wissen und Stadtbürgermeister Berno Neuhoff).
Dr. Markus Dröge trug sich bei dieser Gelegenheit auch in das „Goldene Buch“ der Verbandsgemeinde/Stadt Wissen ein.

Für 2018 hat Thorsten Bienemann für die Männerarbeit im Kirchenkreis Altenkirchen bereits wieder sein Fühler nach einem prominenten Prediger ausgestreckt: Der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof  Heinrich Bedford-Strohm, soll dann in den Kirchenkreis Altenkirchen kommen.

Goldes Buch Wissen

Bischof Dröge beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt und Verbandsgemeinde Wissen. Verbandsbürgermeister Michael Wagener (links) und Stadtbürgermeister Berno Neuhoff (rechts) freuen sich über den prominenten Besucher der Siegstadt.

Zur Person:

Dr. Markus Dröge wuchs in Washington, Bonn, Paris und Brüssel auf und studierte an den Universitäten Bonn, München und Tübingen. 1983 wurde er Vikar in der Evangelischen Kirche im Rheinland. Im Jahre 1985 übernahm er seine erste Pfarrstelle in der Kirchengemeinde Koblenz-Karthause und wechselte 1994 in die Kirchengemeinde Koblenz-Mitte.
2004 wählte die Kreissynode Koblenz Dröge als Superintendent eines der flächengrößten Kirchenkreise der rheinischen Kirche. Als Kollege aus dem „Südrhein“ war Dröge u.a. im Januar 2009 Gast im Kirchenkreis Altenkirchen bei der Einführung seiner Kollegin Andrea Aufderheide als Superintendentin.
Im Mai 2009 wurde Dröge als Nachfolger von Wolfgang Huber zum Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz mit Sitz in Berlin gewählt und im November 2009 in sein neues Amt eingeführt.

 

 

 

Rückblicke Männerarbeit 2017:

 

Deutscher Verkehrssicherheitsrat zu Gast beim Männerfrühstück

 Maenner in Betzdorf

 Runde in Betzdorf. Foto: Männerarbeit im Kirchenkreis

     

Um es gleich vorwegzunehmen, den Führerschein musste niemand abgeben. Da konnte Berthold Schwarz die Teilnehmer beim Männerfrühstück in Betzdorf beruhigen.
Der Experte des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) war auf Einladung der Männerarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen zu Gast beim Frühstück, das diesmal in Zusammenarbeit mit der EFG Betzdorf stattfand. Man traf sich zu diesem Termin zum ersten Mal in den Räumen der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde, die in diesem Jahr bereits 100 Jahre besteht und das Gemeindehaus vor 50 Jahren einweihen konnte.
Eine Reihe von hochkarätigen Veranstaltungen begleitet die Gemeinde durch das ganze Jahr. Der Männerbeauftragte, Thorsten Bienemann, begrüßte die Teilnehmer und dankte der Gemeinde für die Vorbereitung. Auch Bernd Henrich von der EFG dankte den Männern, dass sie sich am frühen Morgen aus dem ganzen Kirchenkreis nach Betzdorf aufgemacht hatten und leitete zu seiner Andacht über Nehemia über.
Im Anschluss referierte Berthold Schwarz zum Thema Mobilität, ging aber auch auf aktuelle Situationen aus Verkehrsrecht und der Straßenverkehgrsordnung ein. Viel Neues gab es für die Männerrunde von dem Experten, der sei Wissen  nach eigenen Angaben bereits auf weit über 1.000 Veranstaltungen gehalten hat.

 

 

Maennerfruehstueck

Männerfrühstück im „Paradies“

Rund 40 Männer waren der Einladung des Männerbeauftragten im Kirchenkreis Altenkirchen, Thorsten Bienemann, zum Männerfrühstück nach Niederdreisbach gefolgt. 
Selbst aus Bad Marienberg, Hachenburg, Altenkirchen, Wölmersen und Niederfischbach waren die Teilnehmer angereist. Vor Ort wurden die Männer vom Vorbereitungsteam um Dieter Buchner begrüßt, bevor Frank Meier die Anwesenden mit seiner Predigt über das Gleichnis vom barmherzigen Samariter mit auf eine gefährliche Reise nahm.
Mit Bildern aus der Region in der die Geschichte spielt, wurde dies eindrucksvoll zu einem realen Ort. Schnell befand man sich selbst auf dem beschwerlichen, öden Teilstück des damaligen Haupthandelsweges zwischen Afrika und Asien, der zwischen Jerusalem im Gebirge und Jericho im Jordantal liegt.
Nach einem reichhaltigen Frühstück wusste Alt-Bürgermeister Rudolf Ermert dann in seinem Vortrag so einiges zu berichten.
Geschichten in und um die Region standen diesmal im Mittelpunkt des Interesses, und mancher weiß nun, warum das „Paradies“ in Niederdreisbach liegt. Einem Pfarrer, der im 19. Jahrhundert im „simultanen“ Daadener Land lebte und arbeitete (Lutheraner und Reformierte teilten sich über lange Jahre das Daadener Gotteshaus) entfuhr beim Besuch im „100prozentig-lutherischen“ Niederdreisbach voller Begeisterung der Satz „Hier ist das Paradies…“. Ein Wort, das sich festsetzte.
Reichliche Informationen gab es zudem über Geschichten rund um den Bergbau und so manche Begebenheit aus der Dorfchronik.

Das Männerfrühstück findet in regelmäßigen Abständen statt und steht allen Interessierten konfessionsunabhängig offen. Weitere Informationen sind bei den Evangelischen Kirchengemeinden des Kirchenkreises Altenkirchen erhältlich, oder beim Männerbeauftragten des Kirchenkreises, Thorsten Bienemann, mit Email an: maennerarbeit@kk-ak.de

 

Weilburg

Männer frühstückten in Weilburg

Erneut gut besucht war das Frühstück der Männerarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen. Und das war diesmal kein gewöhnliches. Denn es fand nicht im Kreis statt, sondern die Männer hatten sich mit einem Reisebus in Richtung Weilburg aufgemacht.
Durch das wunderschöne Weiltal ging es bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen ins Helmut Hild Haus der Evangelischen Regionalverwaltung Nassau, wo bereits ein gedeckter Tisch auf die Westerwälder wartete. Empfangen wurde die Gruppe von Pfarrer Hepke, der die Männer mit einer Andacht und selbstgemachter Marmelade begrüßte. Nach einem ausgiebigen Frühstück begab man sich dann auf den Schlossberg in der Innenstadt, wo man gerade rechtzeitig zum Start des Oldtimer Rennens Weiltal-Taunus-Classic eintraf. Die Männer genossen im Startbereich einen exklusiven Blick hinter die Kulissen und konnten so manches Schätzchen unter die Lupe nehmen. Ob BMW 501, Volksporsche oder den Renault Primaquatre, ein Personenkraftwagenmodell der Zwischenkriegszeit von Renault. Hier bestand ausreichend Gelegenheit, die Fahrzeuge aus der Nähe zu betrachten und das eine oder andere Fachgespräch zu führen.
Im Anschluss wartete mit der Führung durch die Weilburger Schlosskirche dann der Höhepunkt des Tages. Graf Konrad lies hier bereits im Jahr 912 eine Stiftskirche errichten. Spätere Herrscher ließen dieses Gotteshaus im 16. Jahrhundert erweitern und in den Rang einer Stadtkirche setzen. Dieses Andachtsgebäude blieb erhalten, bis sich Graf Johann Ernst im frühen 18. Jahrhundert entschloss, die Stadt im Stil seiner Zeit neu zu gestalten, weil das mittelalterliche Weilburg nicht mehr den Ansprüchen gerecht wurde, die ein auf Repräsentation besonders bedachter Fürst des Barock an seine Residenz stellte. Nach dem Urteil heutiger Denkmalpfleger zählt die Weilburger Schlosskirche neben der Michaeliskirche in Hamburg und der Dresdener Frauenkirche zu den bedeutendsten protestantischen Sakralbauten des Barock in Deutschland.
Seit Ihrer Fertigstellung vor 300 Jahren blieb die Kirche unverändert. Und wartet dazu noch mit einer Besonderheit auf. Ein Teil der Kirche liegt auf Luxemburger Staatsgebiet. Unterhalb des Altars befindet sich die Fürstengruft der nassauischen Herrscher. Insgesamt wurden über 30 nassauische und luxemburgische Herrscher in der Fürstengruft beigesetzt. Während der Führung bestand die Möglichkeit, die Orgel erklingen zu lassen. Diese Gelegenheit lies sich der Männerbeauftragte nicht nehmen und erfreute die Besucher mit einigen Liedern auf der Königin der Instrumente.
Bevor es dann wieder Richtung Heimat ging, lagen noch die Barockgärten und die Orangerie des Weilburger Schlosses auf dem Weg. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dies ein ganz besonderes Frühstück war und ein wirklich gelungener Ausflug.

(Text und Bild: Männerarbeit im Ev. Kirchenkreis Altenkirchen)

 

Maennerfahrt Koeln

 

Männer unterwegs zu den Sternen

Eine ganz besondere Fahrt unternahmen nun 50 Teilnehmer aus dem Kreis Altenkirchen. Der Männerbeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen, Thorsten Bienemann aus Daaden, hatte konfessionsübergreifend alle interessierten Männer zum Besuch des Hochsicherheitsbereichs im Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln eingeladen.
Nach rund  einjähriger Vorbereitung war es in Zusammenarbeit mit dem DLR gelungen, eine Besichtigung in Reisebusstärke zu organisieren. Die Tagesfahrt war derart gefragt, dass Sie bereits innerhalb eines Vormittages komplett ausgebucht war. Allein auf der Warteliste befanden sich so viele Interessenten, dass sich ein weiterer Bus problemlos hätte füllen lassen. Begleitet von Pfarrer Sorgatz/Daaden und Pfarrer Dierig/Kirchen erhielt die Gruppe Einblick in den Standort Köln und einige Großanlagen des DLR. Luftfahrt, Raumfahrt, Verkehr, Energie und Sicherheit sind die Forschungsfelder, die im DLR Köln in neun Forschungseinrichtungen bearbeitet werden. Das Rückgrat der Forschung und Entwicklung bilden Großversuchsanlagen, beispielsweise Windkanäle, Triebwerks- und Materialprüfstände und ein Hochflussdichte-Sonnenofen. Der Standort Köln ist zudem Sitz des DLR-Vorstandes und der Zentralverwaltung.

Im Forschungsgebäude der Luft- und Raumfahrttechnik informierten sich die Besucher beispielsweise über Therapie- und Trainingsmethoden, die für Astronauten entwickelt wurden und auch bei Patienten auf der Erde angewandt werden können. Das DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin befasst sich schwerpunktmäßig mit lebenswissenschaftlichen Fragestellungen im Hinblick auf Verkehr, Luftfahrt, Raumfahrt und Sicherheitsforschung. Es betreibt kontinuierliche Forschungen für praxisrelevante Lösungen verschiedener Fragestellungen für das Leben auf der Erde, sowie in der Luft- und Raumfahrt. Die Wirkung extremer Umweltbedingungen wie Atmosphärenzusammensetzung, Ernährung, Gravitation, Lärm, Licht und Strahlung auf die menschliche Gesundheit und Leistungsfähigkeit werden hier erforscht. Ziel des Instituts ist es, langfristig zu einer erhöhten Effektivität und Effizienz des Menschen im Zusammenspiel mit Maschinen und der Umwelt beizutragen.
Nicht schlecht staunten vor allem die Teilnehmer aus der Kirchengemeinde Daaden, als sie entdeckten, dass ein Daadener den Grundstein für diese Forschung gelegt hat. Am 9. Januar 1979 legte der damalige Bundespräsident Walter Scheel, der bekanntlich Daadener Wurzeln hat, den Grundstein für den Bau des Instituts für Flugmedizin. 

In der Forschungsanlage „:envihab“ führt das Institut lebenswissenschaftliche Forschung interdisziplinär und mit internationalen Partnern durch. Am Sonnenofen des Instituts für Solarforschung wurden unter anderem Konzepte für solar erzeugte Treibstoffe und effiziente Speichertechnologien für Solarthermie vorgestellt.

Auf dem 1959 eröffneten, 55 Hektar großen Gelände ist neben den Forschungs- und Zentraleinrichtungen des DLR auch das Astronautenzentrum EAC der Europäischen Weltraumbehörde ESA angesiedelt. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich der modernste Windkanal Europas, der Europäische Transschall Windkanal (ETW). Das DLR beschäftigt in Köln-Porz rund 1400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Mission die Erforschung von Erde und Sonnensystem und die Forschung für den Erhalt der Umwelt umfasst. Dazu zählt die Entwicklung umweltverträglicher Technologien für die Energieversorgung und die Mobilität, sowie für Kommunikation und Sicherheit. Das Forschungsportfolio des DLR reicht von der Grundlagenforschung bis zur Entwicklung von Produkten für morgen. So trägt das im DLR gewonnene wissenschaftliche und technische Know-how zur Stärkung des Industrie- und Technologiestandorts Deutschland bei. Darüber hinaus unterhält das DLR Büros in Brüssel, Paris, Tokio und Washington D.C. Im Geschäftsjahr 2015 betrug der Etat des DLR für Forschung und Betrieb 888 Millionen Euro. Das außerdem vom DLR verwaltete Raumfahrtbudget hatte ein Volumen von 1.357 Millionen Euro.

Im Anschluss standen den Teilnehmern bei einem Besuch der Kölner Innenstadt noch Zeit zur freien Verfügung, bevor man am Nachmittag die Heimreise antrat. Alle waren sich sicher, dass dies ein ganz besonderer und gelungener Ausflug war.

 

Männerarbeit vor Ort

 

 

Rückblick(e):

Zum Jahresabschluss gab es ein Frühstückstreffen in Betzdorf

In Betzdorf versammelt

Männerfrühstück der Kirchengemeinden Betzdorf- Kirchen-Freusburg-Niederfischbach

Rund 40 Teilnehmer hatten sich in Adventszeit im Gemeindehaus „Auf dem Bühl“ in Betzdorf zum Männerfrühstück eingefunden und wurden dort von einem prasselnden Feuer im offenen Kamin empfangen. In gemütlicher Atmosphäre hatten die Kirchengemeinden der Region Betzdorf-Kirchen-Freusburg-Niederfischbach und der Männerbeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises, Thorsten Bienemann, zum Frühstück eingeladen.

Alles drehte sich an diesem Morgen um das Weihnachtsfest und begleitet von der Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium und einer Andacht von Pfarrer Brinken stimmte man sich auf die Advents- und Weihnachtszeit ein. Aber auch aktuelle Themen kamen nicht zu kurz und so endete der Vormittag bei einem ausgedehnten, gemütlichen Beisammensein. Seit drei Jahren trifft man sich in der Region nun bereits zum gemeinsamen Austausch bei einem reichhaltigen Frühstück und der Zuspruch ist ungebrochen. Das Männerfrühstück hat sich längst etabliert und inzwischen nehmen auch Männer aus den angrenzenden Gemeinden das Angebot an und sind selbstverständlich herzlich willkommen. Thorsten Bienemann zog denn auch ein durchweg positives Resümee und kündigte bereits das nächste Frühstück für Januar 2017 an. Dann trifft man sich in Freusburg wieder mit einem spannenden Vortrag.

 

 

Festgottesdienst zum Männersonntag am 4. September in Kirchen mit Präses Manfred Rekowski:

siehe dazu Artikel „Archiv“

 

Männerfrühstück entführte diesmal

in die Welt des Bergbaus

Vielfältige Überraschungen gab es beim Männerfrühstück der Region Herdorf-Daaden-Friedewald-Gebhardshain:
Denn den über 30 Teilnehmern, die sich zum zweiten Männerfrühstück der Region eingefunden hatten, wurde so einiges geboten. Neben einem reichhaltigen Frühstück im Evangelischen Gemeindehaus gab es einen echten Prototypen zu bestaunen: Bereits vor einiger Zeit hatte Friedel Schmidt aus Schutzbach mehrere Motive entworfen, mit denen Gebäck in Form gebracht und mit Motiven versehen werden kann. Für die Veranstaltung in Herdorf gab es nun, passend zum Thema des Tages, Schlägel und Eisen in gebackenem Mürbeteig.
Gestiftet hatte die Backwaren das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Herdorf, das die Herstellung in der Bäckerei Müller in Struthütten in Auftrag gegeben hatte. Schmidt selbst hatte zum Frühstück dann auch gleich mehrere Pressevertreter eingeladen, um die Formen vorzustellen.
Im Anschluss an das Frühstück folgte ein weiterer Höhepunkt. Achim Heinz, seit nunmehr 30 Jahren Leiter des Kreisbergbaumuseums in Herdorf-Sassenroth, las Passagen aus seinem ersten Roman „Tagesbrüche“ vor und führte die Männer in die spannende Zeit um 1890 als in Herdorf u. a. gerade die Eisenbahn Einzug gehalten hatte.
In den zitierten Abschnitten wurde Geschichte lebendig und man hatte die Protagonisten sozusagen direkt vor Augen. Denn aus den großen Fenstern des Gemeindehauses blickt man auf die Spuren langer Bergbautradition des Städtchens.
Nach der Lesung stand Achim Heinz noch für Fragen zur Verfügung und es entwickelte sich ein lebhaftes Gespräch. Viele der Anwesenden konnten sich noch an die Zeiten des Bergbaus erinnern.
Der Männerbeauftragte des Kirchenkreises, Thorsten Bienemann, dankte den Beteiligten für Ihre Bemühungen rund um das Männerfrühstück und freute sich über eine gelungene Veranstaltung.

Autor Achim Heinz

Achim Heinz bereicherte das Männerfrühstück in Herdorf mit Lesungen aus seinem Buch „Tagesbrüche“ und belebte das Tagesthema „Bergbau in der Region“ mit Geschichte und Geschichten. Foto: Männerarbeit im Kirchenkreis

 

 

Frankfurt Flughafen Maennerarbeit

Moderne Flugzeuge und ehrwürdiges Kloster

 

Männerfahrt mit vielen Teilnehmern ging nach Frankfurt und Eltville

Er ist mit über 80.000 Beschäftigten die größte Arbeitsstätte Deutschlands: dass der Flughafen Frankfurt nicht nur eines der bedeutendsten Luftverkehrsdrehkreuze der Welt ist, sondern als größte Arbeitsstätte Deutschlands in verschiedener Hinsicht ein herausragender Wirtschafts- und Standortfaktor für das Rhein-Main-Gebiet und weit darüber hinaus ein wahrer Ort an Superlativen ist, davon überzeugten sich nun Männer aus dem Kirchenkreis Altenkirchen bei einem Blick hinter die Kulissen.
Der Männerbeauftragte im Ev. Kirchenkreis, Thorsten Bienemann, hatte in Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden der Region Almersbach, Altenkirchen, Birnbach, Hamm und Hilgenroth zu einer Männerfahrt eingeladen. Doch auch über die Region hinaus stieß die Fahrt auf großes Interesse und so fanden sich in Altenkirchen auch Teilnehmer aus Betzdorf, Kirchen, Niederfischbach und Daaden ein. Mit einem Bus voller Männer ging es von Altenkirchen nach Frankfurt, begleitet von einer Andacht von Pfarrer Joachim Triebel-Kulpe aus Almersbach. 
In Frankfurt angekommen ging es mit dem Bus direkt auf das Vorfeld. Entlang der Terminals konnte man die Vielfalt an Airlines und Flugzeugtypen erleben. Auf der einen Seite starteten und landeten die Jets, auf der anderen wurden sie betankt, beladen und Passagiere stiegen ein oder aus. Der Bus stoppte immer wieder zwischen Jumbos und Schleppern, hautnah war man an den riesigen A380 der Lufthansa, während ein erfahrener Tour-Guide Abläufe erklärte und Fragen beantwortete. Und davon hatten die Männer eine ganze Menge und brachten den Guide sichtlich ins Schwitzen.
Im Anschluss an den Flughafen begab man sich zum Kloster Eberbach in Eltville, einer ehemaligen Zisterzienserabtei. Das für seinen Weinbau berühmte Kloster war eine der ältesten und bedeutendsten Zisterzen in Deutschland. Die Anlage zählt mit ihren romanischen und frühgotischen Bauten zu den bedeutendsten Kunstdenkmälern Europas und ist unter anderem auch bekannt als Drehort von Filmen wie „Der Name der Rose“. Nach einem reichhaltigen Mittagessen in der Klosterschänke aus bodenständiger Rheingauer Küche, begab man sich zu einer Führung durch das Kloster, wo man während eines geführten Rundgangs von der beeindruckenden Geschichte des Klosters erfuhr, bevor man in der Basilika in die Proben zum Eröffnungskonzert des Rheingau-Musik-Festivals geriet, das am Abend live auf 3Sat übertragen wurde. Der weltweit gefeierte Dirigent Christoph Eschenbach dirigierte im Kloster Eberbach Schuberts „Unvollendete Sinfonie“ und die 6. Sinfonie von Bruckner. Gegen Abend erreichte die Gruppe wieder Altenkirchen und war sich sicher, dass dies ein rundum gelungener Ausflug war.
(Thorsten Bienemann)

 

Erster Pilgertag für Männer in der Region

„Pilger müssen manchmal hart im Nehmen sein“: dies stellten nun die Männer unter Beweis, die unter anderem aus Köln, Bergisch-Gladbach, Braunfels aber auch aus Niederfischbach und Niederdreisbach nach Daaden gereist waren.

Der Männerbeauftragte des Kirchenkreises, Thorsten Bienemann, hatte zum ersten ‚Pilgertag für Männer’ eingeladen, der auf Wanderwegen durch das Daadener Land führte. Pünktlich zum Pilgertag hatte der Himmel bereits in der Nacht zuvor die Schleusen geöffnet und sich über dem Daadener Land ergossen.
Mit fachkundiger Führung durch Martin Schmidt, Vorsitzender des Westerwald-Vereins Daaden, ging es dann unter der Leitung von Jürgen Rams, Leiter des Zentrums für Männerarbeit in der Rheinischen Landeskirche, trotz anhaltenden Regens und widrigen Wetterverhältnissen auf Pilgertour.

Pilgertour

Die Pilgergruppe in der Daadener Kirche

Über die Mahlscheid, den Hohenseelbachskopf und die Trödelsteine gelangte man schließlich über den Georg-Müller-Weg und die Steinches Mühle zur Daadener Barockkirche, wo der Pilgerweg mit einer Andacht und einer Kirchenführung endete. Im Anschluss fand man sich im Gasthof Koch bei einem guten Essen zu einem gemütlichen Abschluss zusammen.
Der Pilgertag bildet den Auftakt zu einer Kooperation mehrer Kirchenkreise zwischen Remscheid und Altenkirchen im Westerwald. Der Männnerbeauftragte Thorsten Bienemann hofft, das Angebot in der Region fest zu etablieren und damit in den nächsten Jahren weitere Pilgertage in der Region anbieten zu können. Die Evangelische Kirche Deutschlands hält inzwischen umfangreiche Angebote zum Pilgern bereit. „mit den Füßen beten“ oder „wenn die Seele laufen lernt“ sind Angebote, die sich dabei speziell an Männer richten.
Sich eine Auszeit gönnen, sich auf-machen – äußerlich und innerlich – mit Leib und Seele unterwegs sein, auf vertrauten Wegstrecken Neues entdecken, sich auf neue Wege einlassen und dabei dem eigenen Leben auf die Spur kommen; die Teilnehmer waren sich einig, dass Pilgern im Daadener Land eine ganz besondere Erfahrung war und das sie im nächsten Jahr gerne wieder dabei sind.

Weitere Informationen zur Männerarbeit im Kirchenkreis sind erhältlich beim Männerbeauftragten des Kirchenkreises unter email: maennerarbeit@kirchenkreis-altenkirchen.de.

 

 

Maennerarbeit

Gemeinsam ging es auf Spurensuche

Gleich mehrere Institutionen des Kirchenkreises arbeiteten kürzlich bei einer Veranstaltung in Daaden Hand in Hand. Denn zusammen mit den Kirchengemeinden der Region Herdorf, Daaden, Friedewald/Weitefeld, Gebhardshain und der Kirchenkreisstiftung des Kirchenkreises hatte der Männerbeauftragte des  Kirchenkreises, Thorsten Bienemann aus Daaden, zum Vater/Kind-Tag eingeladen.
Rund 40 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt und hatten sich auf Spurensuche rund um den Hohenseelbachskopf gemacht.
Unter fachkundiger Führung von Eberhard Klein, Bergbaumuseum Sassenroth, und Förster Elmar Weck, Herdorf, gab es im Wald nicht nur viel Interessantes über Fauna und Flora zu entdecken, auch Spiele und eine Geschichte zu den Rittern von Hohenseelbach gehörten zum Programm.
Für alle wurde dieser Vater/Kind-Tag zum gelungenen Ausflug und endete bei einem geselligen Grillen und einer Andacht in der nahegelegenen Wilhelm-Fischbach-Hütte.

Kirchengemeinden der Region live auf Sendung

Wer am Mittwoch, den 11.05.2016 einmal genauer hinsah, konnte 40 bekannte Gesichter aus Betzdorf, Freusburg-Niederfischbach und Kirchen live auf Sendung entdecken. Die Kirchengemeinden der Region hatten nicht nur interessierte Männer, sondern diesmal auch Frauen zu einer gemeinsamen Fahrt in die Nobeo Studios in Hürth bei Köln zur Sendung stern TV eingeladen.
Am frühen Nachmittag ging es unter der Leitung von Frank Schneider aus Kirchen los in Richtung Köln, wo man vor der Sendung am Abend noch eine Führung durch die hochmodernen Studios unternahm und in die Geheimnisse einer Live-Sendung eingeweiht wurde. Jeder Menge modernster Technik wartete auf die Gruppe und die durfte man gleich einmal unter die Lupe nehmen. Seit beinahe drei Jahrzehnten hält sich die Sendung nun schon erfolgreich auf dem sich ständig verändernden Fernsehmarkt. 20 Jahre lang führte Günther Jauch durch die Sendung, seit fünf Jahren ist das sternTV Studio nun in der Hand von Steffen Hallaschka.

Mehrgenerationentag ein voller Erfolg

Technikmueseum

Viel Freude beim Mehrgenerationentag(v.l.) Pfarrer Eckhard Dierig, Thorsten Bienemann und Wolfgang Leh. Foto: Männerarbeit im Kirchenkreis

 

Mit so großem Zuspruch hatten die Veranstalter nicht gerechnet. Rund 80 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zum Besuch des Mehrgenerationentags der Männerarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen. Großväter, Väter und Kinder waren der Einladung des Männerbeauftragten Thorsten Bienemann, der Kirchenkreisstiftung und der Kirchengemeinden der Region Betzdorf, Kirchen, Freusburg-Niederfischbach in das Technikmuseum Freudenberg gefolgt. Selbst aus umliegenden Gemeinden und dem Nachbarkirchenkreis Siegen hatten sich Teilnehmer eingefunden. Pfarrer Eckhard Dierig/Kirchen stimmte die Besucher mit einer Andacht und Liedern ein, bevor man sich an einem reichhaltigen Frühstücksbuffet stärken konnte. Im Anschluss bestand ausreichend Gelegenheit sich davon zu überzeugen, mit wie viel Engagement, Herzblut und Leidenschaft die Aktiven des Technikmuseums Freudenberg originale, alte Maschinen, zusammengetragen haben.
Unter fachkundiger Führung wurde die Technik vergangener Zeiten noch einmal lebendig. Überall wurde bestaunt, getestet und ausprobiert. Auch die Dampfmaschinen-Ausstellung faszinierte Klein und Groß, denn Dampfmaschinen haben schon immer Kinder- (und Männer-)Augen zum Leuchten gebracht. Ihre Faszination ist ungebrochen. Diese Faszination übte auch der originale Nachbau des bekannten Bauwagens von Peter Lustig aus der Sendung „Löwenzahn“ aus und begeisterte nicht nur die Kleinen, die darüber hinaus auch noch in der Lernwerkstatt basteln und bauen konnten. Nach diesem erlebnisreichen Tag waren sich alle Teilnehmer sicher: die Veranstaltungen der Männerarbeit im Kirchenkreis treffen genau den Geschmack und Thorsten Bienemann versprach, weitere Angebote sollen bald folgen.



Maennerfruehstuecksrunde

Männerfrühstück mit großer Resonanz

Unerwartet großen Zuspruch fand das erste Männerfrühstück der Region Herdorf, Daaden, Friedewald und Gebhardshain. Mehr als 50 Männer waren der Einladung der Kirchengemeinden der Region und des Männerbeauftragten im Evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen, Thorsten Bienemann, gefolgt und übertrafen damit die Erwartungen der Veranstalter bei Weitem.

Männer brauchen Orte, an denen Sie über „Gott und die Welt“ diskutieren und sich in einem ungezwungenen Rahmen über Fragen des Alltags austauschen können. Das Männerfrühstück trifft damit offensichtlich genau den Nerv und ist ein Ort, der diesen Interessen und Wünschen von Männern Raum geben kann. In anderen Regionen des Kirchenkreises ist das Männerfrühstück schon fest etabliert und zu einem festen Termin im Kalender zahlreicher Männer geworden.

So wundert es nicht, dass auch Besucher aus Hamm, Betzdorf, Kirchen und Hachenburg den Weg nach Daaden gefunden hatten. Prominenter Gast war zudem der Landtagsabgeordnete Michael Wäschenbach, der die Männerarbeit im Kirchenkreis bereits seit einigen Jahren unterstützt und bei einem kurzen Besuch Zeit für Gespräche fand. Musikalisch begleitet von Walter Trauernicht startete man mit dem Lied „Danke für diesen guten Morgen“ in den Tag, bevor sich Pfarrer Seim in seiner Andacht mit Petrus einem starken und interessanten Mann widmete. Mit einem köstlichen Frühstück gestärkt, lauschten die Männer im Anschluss einem Vortrag von Ulrich Meyer vom Arbeitskreis Heimatgeschichte Daadener Land, der Interessantes und Amüsantes aus der Daadener Kirchengeschichte zu berichten wusste.

Einen Abschluss fand der Vortrag dann bei einer Führung durch die Daadener Barockkirche, bei dem  nicht nur die Röver-Orgel erklang, sondern auch die Frage geklärt wurde, warum das Sächsische Wappen Einzug in die Daadener Kirche hielt. Die Fortsetzung des Frühstücks ist bereits für Juni geplant.

(März 2016/Text und Bild: Männerarbeit im Kirchenkreis)

 

Maennerfruehstueck

Viel Gesprächsstoff für die Männerrunde

Danke für diesen guten Morgen“ klang es aus über 30 Männerkehlen beim Männerfrühstück der Region Betzdorf-Kirchen-Freusburg/Niederfischbach.
Erneut waren viele Männer der Einladung der Kirchengemeinden der Region und des Männerbeauftragten im Ev. Kirchenkreis Altenkirchen, Thorsten
Bienemann, gefolgt.

Bei einem guten Frühstück tauschten sich die Männer über vieles aus: Ob Flüchtlingskrise, Flüchtlingshilfe, Essensversorgung im Altenwohnheim, AWO-Abrechnungsskandal, Landtagswahl oder der Veranstaltungsmarathon heimischer Landtagsabgeordneter, es gab viel zu besprechen und die Männer zeigten sich stark interessiert an aktuellen Themen.
Auch der geistige Impuls kam nicht zu kurz. Pfarrer Brinken begrüßte
die Anwesenden und leitete im Anschluss zu einer Andacht über.
Mehrere Lieder wurden an diesem Morgen noch angestimmt und Walter Trauernicht begleitete die sangesfreudigen Männer auf dem Akkordeon. Der rundum gelungene Vormittag wird im April mit einer weiteren Veranstaltung fortge
setzt.

Am 23. April bietet die Männerarbeit im Kirchenkreis einen Mehrgenerationen Tag im Technikmuseum Freudenberg an. Hier steht an diesem Tag
das Technikmuseum zum Saisonstart nach der Winterpause zur Verfügung und man lädt Großvater, Vater und Kind ein, den Tag gemeinsam unter
dem Motto „Was der Großvater noch wusste…“ zu verbringen. Oldtimer, Dampfmaschinen und vieles mehr gibt es zu bestaunen.
Im Anschluss ist noch Gelegenheit, den Tag mit einem leckeren Grillen im Museum ausklingen zu lassen.

(Februar 2016/Text und Bild: Männerarbeit im Kirchenkreis)

 

Männerarbeit im Kreis blickt erneut auf erfolgreiches Jahr zurück

In Zeiten zunehmenden Termin- und Leistungsdruckes, der vielen Männern überlange Arbeitszeiten zu Lasten der Familie beschert, ist die Männerarbeit ein wichtiges Instrument, um neue Orientierung zu geben und Glaubensperspektiven zu eröffnen. Unter dem fortwährenden Druck des Arbeitsalltags ist die Frage nach dem, „was wirklich wichtig ist“ immer wieder neu zu stellen. Die generationenübergreifende und auch an vielen Stellen ökumenische Ausrichtung der Männerarbeit im Ev. Kirchenkreis Altenkirchen, knüpft bewusst an den Lebens- und Arbeitssituationen vieler Männer an. Bunt gemischt ist dabei das Angebot, das die Männer im Kreis rege in Anspruch nehmen.

Über 1400 Teilnehmer bei Angeboten

Über 1.400 Teilnehmer nahmen in den letzten 14 Monaten die verschiedenen Angebote der Männerarbeit an. Ob Grillen, Wandern, Themenwanderungen, Pilgerwege, Männerfahrten, Männerfrühstück, Walderlebnis, Männersonntag: das Angebot ist breit gefächert und spricht die Männer an. Dabei wird stets auch die Ökumene im Blick gehalten und so sind die Veranstaltungen immer auch als konfessionsübergreifendes Angebot zu verstehen. So erfreuen sich denn z. B. die Männerfrühstücke in den Regionen inzwischen großer Beliebtheit.

„Zugpferd“: Männerfahrten

Ein besonderes Zugpferd der Männerarbeit sind die Männerfahrten, die bereits über unsere Region hinaus bekannt geworden sind. Dabei wurden interessante Ziele besucht wie die Ford Werke, der Hohe Dom und das RheinEnergie Stadion in Köln, die Bayer Werke in Leverkusen, der Landmaschinen Hersteller John Deere in Mannheim, die Produktion bei Teekanne in Düsseldorf, und viele mehr. Die Jahresplanung 2016 hält bereits weitere Ziele bereit und der Terminkalender ist schon bestens gefüllt.

Auch überregional aktiv

Aber auch überregional ist die Männerarbeit aktiv. Ob bei der Genderkonferenz in Bonn, der Landesvertreterversammlung oder bei Gesprächen mit den Landeskirchen. Überregionale Angebote sollen entwickelt werden und eine Station des Pilgerweges der Rheinischen Landeskirche wird 2016 auch im (Kirchen)kreis Altenkirchen Station machen. Besonders freut sich der Männerbeauftragte, dass sich neue Männerkreise gegründet haben und die Männerarbeit im Kreis an Fahrt aufgenommen hat. „Kirche steht nach wie vor in der Mitte unserer Gesellschaft. Sie bietet den Menschen Zuflucht, Zuspruch und Geborgenheit. Sie gibt Ihnen zudem die Möglichkeit, sich zu engagieren, sich für andere einzusetzen und zu helfen. Umso wichtiger ist es, daran zu arbeiten, die Möglichkeiten im Bewusstsein der Menschen zu halten, die Kirche uns bietet.“ Dankbar ist er vor allem dafür, dass die Veranstaltungen von den Gemeinden unterstützt werden. Denn ohne die Gemeinden wäre diese Arbeit nicht möglich. Und hier bietet der Evangelische Kirchenkreis beste Voraussetzungen. Nicht nur durch das ungebrochene Interesse an der Männerarbeit, auch kirchenkreiseigene Institutionen wie die Kirchenkreisstiftung unterstützen die Männerarbeit sehr.

Höhepunkt in diesem Jahr war sicherlich der Gottesdienst zum Männersonntag in der Christuskirche in Altenkirchen. Prominente Gäste aus Kirche, Landesregierung, Bundes- und Landespolitik, sowie Vereinen und Verbänden waren zu Gast im Festgottesdienst, der unter der Leitung von Dr. Ulrich Fischer stand, Ratsmitglied und Medienbischof der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD). Auch im nächsten Jahr wird der Männersonntag fortgesetzt und es darf bereits verraten werden, dass der Gottesdienst erneut unter prominenter Leitung steht. Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, wird den Gottesdienst am 04.September in der Lutherkirche in Kirchen gestalten. Auch hier hat sich bereits eine Reihe prominenter Gäste angekündigt.

Bei Fragen zur Männerarbeit steht der Kreissynodalbeauftragte für die Männerarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen, Thorsten Bienemann, gerne unter maennerarbeit-ak@t-online.de zur Verfügung. Auskunft erteilt auch die Superintendentur des Evangelischen Kirchenkreises unter Telefon 02681-80080 oder www.kk-ak.de.

 

Projekt-Rückschau 2015 in Bildern

 

Fahrt ging nach Köln

Fahrt ins Stadion

Eine ganz besondere Tagesfahrt unternahmen nun die Männer der Kirchengemeinden in der Region Betzdorf-Kirchen-Freusburg-Niederfischbach auf Einladung der Gemeinden und des Kreissynodalbeauftragten für die Männerarbeit, Thorsten Bienemann aus Daaden. Im wahrsten Sinne des Wortes schaute man dabei hinter die Kulissen.
Zunächst ging es in das RheinEnergie Stadion in Köln. Hier wurde man bereits von keinem Geringeren als Schiedsrichterlegende Walter Eschweiler erwartet, der persönlich die Führung durch eine der modernsten Sportstätten Europas übernahm. Innenraum, VIP-Loge, Presseraum, Umkleide und vieles mehr. Angeführt von Walter Eschweiler, der im Range eines Konsuls auch im hohen Alter noch für das Auswärtige Amt im diplomatischen Dienst tätig ist, lief man am Ende der Führung sogar ins Stadion ein. Bevor es dann zu einer Stadttour  ging, stand Eschweiler sogar noch für eine Fragerunde zur Verfügung und wusste dazu manche Anekdote und manches Schmankerl aus seiner aktiven Zeit als Schiedsrichter zu berichten. „Egal ob Beckenbauer, Pele oder Maradonna, das waren alles keine Chorknaben“, plauderte er aus dem Nähkästchen seiner jahrzehntelangen Karriere.
Nach dem Stadionbesuch wartete ein ausgiebiges Mittagessen in der Kölner Altstadt, bevor es weiter ging zur Besichtigung des Kölner Doms. Unter fachkundiger Führung erhielten die Männer hier Einblick in technische Zusammenhänge, betrachtete den Dom aus der Sicht des Baumeisters und erhielt sogar Zugang zu den der Öffentlichkeit sonst nicht, oder nur eingeschränkt zugänglichen Bereiche. Den Abschluss bildete eine Exkursion in die Katakomben des Doms. Nach annähernd 70 Jahren Forschungstätigkeit gehören die Ausgrabungen unter dem Kölner Dom zu den umfangreichsten Kirchengrabungen Deutschlands. Die weitläufigen Räume unter dem Fußboden des Domes gewähren einen Blick auf ein gewaltiges Archiv an Bodendenkmälern, zu denen über 2000 Mauer- und Fundamentreste, Straßenpflaster, Fußböden, Mosaike, Wandmalereien, Gruben und Gräber gehören.
Hier erkundeten die Männer unter der Führung des Ausgrabungsleiters die gewaltigen Fundamente des Südturms bei einem Rundgang durch 2000 Jahre Kölner Stadtgeschichte und gewannen mit dem Blick bis zum Grund der gotischen Fundamente einen Eindruck von der großen Leistung der mittelalterlichen Baumeister.

 

Männerfrühstück kam gut an

Im wahrsten Sinne des Wortes konnte man sich beim Männerfrühstück in Kirchen nun wieder über „Gott und die Welt“ austauschen. Offenbar hat man mit dem konfessionsübergreifenden „Männerfrühstück“ ein Angebot geschaffen, das Männer anzusprechen scheint, freut sich das Organisationsteam rund um den „Männerbeauftragten“ Thorsten Bienemann.

Die Veranstaltung habe sich längst etabliert, wie die stetig wachsende Zahl an Teilnehmern eindrucksvoll zeige. Nachdem die vorangegangenen Frühstückstreffen der Männerarbeit bereits auf großes Interesse gestoßen sind, nahmen in Kirchen nun annähernd 40 Männer das Angebot wahr, sich in einem ungezwungenen Rahmen über Fragen zu Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Religion und Lebensführung auszutauschen.
Nach einem reichhaltigen Frühstück stand diesmal zusätzlich noch ein (Bild)vortrag von Manfred Braun auf dem Programm, der Interessantes und Wissenswertes über die Geschichte der Kirchen in Kirchen zu erzählen wusste. Auch die weiteren Angebote der Männerarbeit sind gefragt und bereits auf überregionales Interesse gestoßen.

Maennerfruehstuecksrunde in Kirchen

In gutem Austausch im Kirchener Gemeindehaus

Informationen zu den Veranstaltungen der Männerarbeit erteilt der Kreissynodalbeauftragte für die Männerarbeit, Thorsten Bienemann aus Daaden, von Montag bis Freitag ab 18:00 Uhr unter Telefon 0151 / 4646 4683 oder eMail: maennerarbeit-ak@t-online.de.

Maenner auf Erkundungstour

Drei Generationen auf Spurensuche

Die Männerarbeit der Ev. Kirchengemeinde Freusburg-Niederfischbach und der Männerbeauftragte im Ev. Kirchenkreis Altenkirchen, Thorsten Bienemann aus Daaden, hatten Großväter, Väter und Kinder zu einer Spurensuche am Fischbacherwerk eingeladen.
Unter der fachkundigen Führung von Herbert Dietershagen und Steffen Irle begaben sich die drei Männergenerationen an historische Stätten alter Bergbautradition und erhielten einen Überblick über die Arbeitsstätten und die schwere Arbeit vergangener Generationen.
Bereits im 15. Jahrhundert wurden dem Eisenerz- und Bleierzbergwerk die Rechte auf den Abbau von Bleierzen verliehen. Die Gesamtteufe der Grube betrug 510 m, auf die 12 Sohlen verteilt waren; bis zu 350 Belegschaftsmitglieder arbeiteten in ihr. Bei der Wanderung auf dem Verlauf der einstigen Grubenbahn wurden Namen wie Otterbach, Bruch, Euelsloch, Carlskrone und Gabriel noch einmal lebendig. Der Weg führte durch mehrere Felsbrüche hindurch und wurde im Jahr 1888 fertig gestellt. Er diente zum Abtransport der geförderten Erzmengen. Im Bereich der alten Halde kamen dann auch endlich die mitgebrachten Hämmer zum Einsatz. Steinreich und mit vollbeladenen Eimern trat man schließlich den Heimweg an.
Abgerundet wurde der spannende Vormittag durch ein leckeres Grillen an der Evangelischen Kirche. Alle waren sich einig, dass es ein rundum gelungener Ausflug war und baten um weitere Termine und Veranstaltungen. Michael Utsch von der Männerarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde freute sich über die tolle Resonanz und lädt alle interessierten Männer zum Mitmachen ein. Gelegenheit dazu bietet sich bereits am 29. August, 9 Uhr, im Gemeindehaus in Kirchen, wenn zum Männerfrühstück der Region Betzdorf, Kirchen, Freusburg-Niederfischbach eingeladen ist.

Informationen zur Männerarbeit in Niederfischbach sind erhältlich bei der Evangelischen Kirchengemeinde Freusburg-Niederfischbach unter Telefon 02734-5296 oder über den Kreissynodalbeauftragten für die Männerarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen, Thorsten Bienemann aus Daaden unter Telefon 0151-46464683 oder eMail: maennerarbeit-ak@t-online.de.

Maennerfahrt bei John Deere

Traktoren faszinierten

Männerarbeit bei „John Deere“ – neue Aktionen geplant

Selbst für eine Weltfirma wie „John Deere“ war der Besuch aus dem Westerwald und aus dem Siegerland am Produktionsstandort Mannheim ungewöhnlich. Denn so eine Gruppe hatte man noch nicht empfangen. Rund 110 Männer aus der Region Herdorf/Daaden/Friedewald/Gebhardshain hatten auf Einladung der Kirchengemeinden der Region und des Männerbeauftragten im Kirchenkreis, Thorsten Bienemann aus Daaden, bei strahlend blauem Himmel und hochsommerlichen Temperaturen den Weg in die ehemalige Residenzstadt der Kurpfalz auf sich genommen, um dem Weltmarktführer im Bereich Landtechnik über die Schulter zu blicken.
Mit rund 3.000 Mitarbeitern ist das John Deere Werk Mannheim Größter Unternehmensstandort außerhalb der USA und seit über 40 Jahren Deutschlands größter Hersteller und Exporteur landwirtschaftlicher Maschinen. Zwei Drittel der 2014 in Deutschland produzierten Traktoren stammten aus Mannheimer Fertigung.

Nach einer kurzen Begrüßung und filmischen Einführung ging es Gruppenweise in die Produktion. Hier erhielt man die Gelegenheit, qualifizierten Fachleuten bei der Traktorenmontage über die Schulter zu blicken und sich vom hohen Technisierungsgrad zu überzeugen. Hautnah war man an jedem Produktionsschritt und konnte dabei feststellen, dass hier tatsächlich alle drei Minuten ein Traktor vom Band geht. Bei einem ausgiebigen Mittagessen in der Werkskantine fand sich dazu Gelegenheit, sich über das Gesehene auszutauschen.

Im Museum des Unternehmens konnte dann so manches Schätzchen aus den frühen Jahren des Unternehmens besichtigt werden. Bis an den Anfang des 20. Jahrhunderts reichte die Ausstellung zurück. Beim danach folgenden Besuch im Forum konnten dann endlich auch die aktuellen Modelle ausgiebig besichtigt werden. Ob Mähdrescher oder Traktoren: am liebsten hätte man gleich 110 Bestellformulare ausgefüllt. Die Rückfahrt endete bei einem ausgiebigen Abschlussessen in Bad Marienberg. Schon seit langem sind die Männerfahrten ein Zugpferd der Männerarbeit und inzwischen über die Grenzen der Region hinaus bekannt.
Auch diesmal sorgten Superintendent i. R. Rudolf Steege und  Pfarrer Steffen Sorgatz während der Fahrt für den geistigen Impuls. Die Männer waren wieder rundum zufrieden mit der Fahrt und baten Reiseleiter Samy Luckenbach um baldige Fortsetzung.

Gruppenbild Maennerfahrt

Großer Zuspruch auch beim regionalen Männerfrühstück

Sehr großen Zuspruch erfuhr auch das zweite konfessionsübergreifende Männerfrühstück der Region Betzdorf-Kirchen-Freusburg-Niederfischbach, diesmal im Ev. Gemeindehaus in der Gontermannstraße in Betzdorf. Der Einladung der Kirchengemeinden und des Männerbeauftragten, Thorsten Bienemann aus Daaden, waren wieder gut 30 Teilnehmer gefolgt, die die Gelegenheit wahrnahmen, sich bei einem leckeren Frühstück über wichtige Themen auszutauschen. Ob Fragen zu Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Religion, Lebensführung.… Es entstand ein weit gespannter Gedanken- und Meinungsaustausch.  Den Veranstaltern gelingt es bislang, in einem kommunikativen und ungezwungenen Rahmen ein an Männer adressiertes Forum zu schaffen, bei dem Themen mitten aus dem Leben zum Gegenstand gemeinsamen Nachdenkens werden. Bei diesem Frühstück werden viele Ideen ausgetauscht, wie man die Männerarbeit in der Region intensivieren kann. Die Wünsche und Anregungen der Männer werden von den Veranstaltern gerne angenommen.

Evangelische Männerarbeit im Dialog mit dem Erzbistum Köln

Bei einem Besuch in Wissen fand der Kölner Erzbischof, Kardinal Dr. Rainer Maria Woelki, auch Zeit für einen kurzen Dialog und Information über die Männerarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen.

Thorsten Bienemann

Hierüber freut sich der Kreissynodalbeauftragte für die Männerarbeit im  Kirchenkreis, Thorsten Bienemann (Daaden). Im Rahmen der Anschlussveranstaltung der Visite des Kardinals in Wissen fand sich im dortigen Pfarrheim die Gelegenheit zum Gespräch.
Bienemann berichtete Erzbischof Woelki  über den bereits entstandenen Austausch mit dem Ökumene- und Männerbeauftragten des Erzbistums Köln. Auf Bienemanns Initiative hin trifft man sich im September in Köln mit Vertretern des Bistums und der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) zu einer Projekttagung. Die Vorbereitungen laufen und bereits in den Vorgesprächen fanden sich viele Gemeinsamkeiten. Man möchte versuchen, einen Bogen vom Westerwald über Köln bis nach Düsseldorf zu spannen. Ziel ist, die Zusammenarbeit über große Räume zu intensivieren und gemeinsame Angebote zu schaffen, die Männer ansprechen. So will man auch über das Fehlen der Männer in den Gemeinden nachdenken und nach möglichen Lösungsschritten suchen.

Weitere Diskussionspunkte bei der Projekttagung sind auch: welche Aktionen kommen bei Männern gut an? Ist Konfession unter Männern wichtig? Mangelt es an kirchlichen Strukturen für Männer? sowie die kritische Beäugung von Angeboten für Männer und wie und warum diese angenommen oder abgelehnt werden. Kardinal Woelki zeigte sich am Thema sehr interessiert

Interkonfessionelles Männerfrühstück in Freusburg

Maennerfruehstueck

 

Männerarbeit auf Tour in Köln

Maennerfahrt zu Ford

Bilder: Männerarbeit im Kirchenkreis