Betreuungsverein Frühlingsfest 2014

Frühlingsfest im Zeichen der Inklusion

Betreuungsverein feierte in Wissen mit tollem Programm und vielen Gästen

(Der Abdruck des Artikels geschieht mit freundlicher Genehmigung des ak-Kuriers. www.ak-kurier.de

Im Wissener Gemeindehaus

Im Wissener Gemeindehaus kamen die Gäste zum Frühlingsfest zusammen und genossen das bunte Programm. Alle Fotos: Gabriele Uhr

Der Betreuungsverein des Diakonischen Werkes Altenkirchen feierte am Samstag, 3. Mai sein inzwischen traditionell gewordenes Frühlingsfest im Evangelischen Gemeindehaus Wissen. Mitglieder, Betreute, Freunde und Interessierte, insgesamt mehr als 100 Personen waren der Einladung gefolgt. Ein buntes Programm aus Liedvorträgen, Sketchen und Puppenspiel erfreute groß und klein.

Wie in jedem Jahr veranstaltete der Betreuungsverein des Diakonischen Werkes Altenkirchen sein Frühlingsfest mit einer bunten Mischung aus Gästen. Es kamen Behinderte, Nichtbehinderte, Betreute und Betreuer, Kinder und alte Menschen zum Fest.

 Timo Schneider, Vorsitzender des Betreuungsvereins und Geschäftsführer des Diakonischen Werkes in Altenkirchen, dankte allen die sich bei der Organisation der Veranstaltung eingebracht hatten und betonte, das wie immer die Inklusion im Vordergrund stehen würde. Dipl.-Sozialarbeiter Wolfram Westphal und Dipl.-Sozialarbeiterin Martina Kubalski-Schumann vom Betreuungsverein führten abwechselnd durch das Programm.

 Für Lachsalven sorgte das Figurentheater Westerwald „Wäller Wichtel“ mit dem Stück „Wittepoot (weiße Pfote) hat Geburtstag“, mit dem ehemaligen Leiter des Diakonischen Werkes Altenkirchen, Hubertus Eunicke und Hubert Hornickel.

Die Puppenspieler

Die Puppenspieler

 Der Hase Wittepoot hätte fast seinen Geburtstag nicht feiern können, da er den listigen Attacken von Fuchs und Krokodil beinahe zum Opfer gefallen wäre. Aber mit Unterstützung von Kasper und anderen Freunden kam es dann doch noch zum „Happy end“.

 Mit seinen Liedvorträgen begeisterte einmal mehr der Chor der Lebenshilfe Flammersfeld „Geradeaus“ unter Leitung von Matthias Ludwig mit Liedern wie „Was wir nicht alleine schaffen, schaffen wir gemeinsam“, „Über sieben Brücken musst du gehen“, „Marmor Stein und Eisen bricht“ und „Flieger grüß mir die Sonne“. Alt und jung sangen kräftig mit.

Chor der Lebenshilfe

„Geradeaus“ – der Chor der Lebenshilfe lud auch zum Mitsingen ein

 Die Familie Kubalski-Schumann mit Vater, Mutter und Sohn, erheiterte mit zwei Sketchen das Publikum. Bei einem Arztbesuch erhielt ein von Gleichberechtigung geschädigter Ehemann den ärztlichen Rat, sich eine neue Frau zu suchen.
 Auch die anschließende Zimmerreservierung mit sprachlichen Problemen und Missverständnissen trug zur allgemeinen Erheiterung bei.

 Was man mit dem Kleidungsstück eines Mannes, einer langen weißen Unterhose, für
 vielseitige Verwendungsmöglichkeiten haben kann, demonstrierten drei Damen des Frauenkreises Birnbach in humorvoller Weise. Die erst 7-jährige Alexandra Viklenko erfreute die Gäste mit einem Klavierstück.

Einen Schwank

Der Frauenkreis Birnbach sorgte für Lacher 

Bewegend und begeisternd war der Vortrag von zwei Senioren im Rollstuhl aus dem Altenheim „Sonnenhang“ in Mehren, mit dem selbstgetexteten Lied “Steiner Heimat“,  begleitet von Silvia Brakonier auf der Gitarre.

 Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Ein schöner Tag ward uns beschert“, passend zu der Veranstaltung, endete ein in allen Belangen unterhaltsamer und gemütlicher Nachmittag.

 Ein reichlich gedecktes Torten- und Kuchenbüfett sorgte für den besonderen Genuss bei den vielen Gästen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Vorstand des Betreuungsvereines des Diakonischen Werkes Altenkirchen e.V. konnten auf ein gelungenes und fröhliches Fest, mitfinanziert von der Rheinischen Landeskirche, stolz sein. (phw)