Altenkirchen und Wied: Kreissynoden beraten über Stand der Fusion und künftigen Namen

Die außerordentliche Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen tagt am Samstag, 20. Juni 2026, gemeinsam mit der Kreissynode des Kirchenkreises Wied in Dierdorf. Tagungsort ist der Martin-Butzer-Saal des Martin-Butzer-Gymnasiums, Gymnasialstraße 10, 56269 Dierdorf. Die öffentliche Sitzung beginnt um 9 Uhr mit einer Andacht.

Im Mittelpunkt der Tagung steht der aktuelle Stand des Fusionsprozesses der beiden Kirchenkreise. Zunächst kommen beide Synoden zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen, in der die verschiedenen Teilprojekte über ihre bisherigen Ergebnisse berichten und Rückmeldungen aus dem Anhörungsverfahren der Kirchengemeinden vorgestellt werden. Dabei geht es unter anderem um die künftige Struktur in den Bereichen Pfarrstellen, Personal, Regionenplanung, Verwaltung, kreiskirchliche Dienste, Diakonie, evangelische Kindertagesstätten sowie Finanzen.

Als konkrete inhaltliche Entscheidung im Zusammenhang mit der Fusion steht die Frage nach einem künftigen Namen des gemeinsamen Kirchenkreises auf der Tagesordnung.

Die Tagung versteht sich insgesamt als Forum für Information, Austausch und Rückfragen zum Fusionsprozess. Ziel ist es, offene Punkte zu klären und die weiteren Beratungen für die anstehenden Herbstsynoden vorzubereiten.

Nach dem gemeinsamen Teil werden die Beratungen nach dem Mittagessen getrennt fortgesetzt: Die beiden Kirchenkreise Altenkirchen und Wied tagen jeweils in eigener Sitzung mit eigener Tagesordnung weiter. Das Ende der gesamten Synode ist gegen 15.30 Uhr vorgesehen.

Die Tagung ist öffentlich, Interessierte sind herzlich willkommen. Für die Teilnahme wird um Anmeldung gebeten unter: superintendentur.altenkirchen@ekir.de

Stichwort: Kreissynode
12 evangelische Kirchengemeinden bilden den Evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen innerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR). Die Kreissynode ist das oberste Leitungsorgan des Kirchenkreises. Sie besteht aus Abgeordneten der Gemeinden sowie der Einrichtungen des Kirchenkreises und bestimmt den Kurs der evangelischen Kirche im Kreis.

Die EKiR ist presbyterial-synodal aufgebaut: Gewählte Gremien leiten die Kirche – auf Gemeindeebene das Presbyterium, auf Kreisebene die Kreissynode.
Die Synode tagt in der Regel zweimal jährlich öffentlich. Die Synodalen beraten über aktuelle Themen und Aufgaben der kreiskirchlichen Arbeit, wählen den Kreissynodalvorstand (KSV), der Entscheidungen trifft, wenn die Synode nicht tagt, und verabschieden den Haushalt. Für besondere Aufgabengebiete können Ausschüsse gebildet werden.