Schulreferat
Stadthallenweg 16 57610 Altenkirchen
Autschbach: 02681/8008 38
Sekretariat: 02681/80 08 27
Öffnungszeiten Mediothek: Di, Mi, Do: 8.30 bis 12 und 14 bis 16 Uhr Freitags: nach Vereinbarung
eMail

Schulreferat der Kirchenkreise Altenkirchen und Wied

Die beiden Kirchenkreise unterhalten ein gemeinsames Schulreferat, das sich der Zusammenarbeit mit den Schulen widmet, die Fortbildung der Religionslehrer organisiert, Medien zur Verfügung stellt und vieles mehr…

Erreichbarkeit in Krisensituationen im Kirchenkreis Altenkirchen (s.u.)

Lück

Infomaterialien für Schulen aller Art zum Krieg in der Ukraine:

Hintergrundmaterialien, Arbeitshilfe, Andachten etc. können Sie direkt im Schulreferat anfordern. Per Telefon: 02681/80 08 27 oder per Mail

 

 

 Auch die Anleitung zum Basteln der Friedenstauben sind im Schulreferat erhältlich.

Bild links von Schüler:innen der Integrierten Gesamtschule Hamm
Bild rechts von Kindern der „Kirche mit Kindern“ in Herdorf-Struthütten

Hier kommt das aktuelle Fort-

und Weiterbildungsprogramm

Fort- und Weiterbildung im 2. Halbjahr 2021/2022

 

Hinweise des Ev. Schulreferats Altenkirchen und Wied zur Fort- und Weiterbildungsarbeit „in schwierigen Zeiten“

Ausleihe, Beratung und Besuch der Mediothek im Schuljahr 2021 / 2022

 

 

 

Aktuelle Angebote:

 

„Luthers Bibel – vom September Testament bis zur Revision der Lutherbibel 2017 und zurück“ Gemeinsamer Konvent mit Prof. Dr. Alkier

Luthers Bibel ist eine personalisierte Programmbibel. Besonders eindrücklich zeigt das das Exemplar des Septembertestaments von 1522, das in der Forschungsbibliothek zu Wittenberg aufbewahrt wird. Auf dem Titelblatt dieser in kostbarem Leder eingebundenen Ausgabe findet sich nicht etwa der Titel „Das Neue Testament“, sondern Luthers Portrait und auf der Rückseite ist Melanchthon abgebildet. Das Septembertestament ist aber auch nicht die erste Bibelübersetzung in deutscher Sprache, vielmehr lagen zu dieser Zeit bereits zahlreiche gedruckte Bibeln auf Deutsch vor. Revolutionär aber und ein Bruch mit römisch-katholischer Lehre war es, dass Luther und sein Übersetzungsteam nicht aus der lateinischen Vulgata, sondern aus dem Griechischen und später das Alte Testament aus dem Hebräischen bzw. Aramäischen übersetzten.

Doch nicht nur darin zeigt sich die Programmatik dieser Übersetzung, sondern auch in den vielen, das Verstehen vorgebenden Vorreden und nicht zuletzt in der Neuanordnung der übersetzten Bücher. Luthers Septembertestament ist maßgeblich für die Diffamierung des Jakobusbriefes und mehr noch der Johannesapokalypse verantwortlich.

Die Revision der Lutherbibel 2017 behandelt die Lutherbibel nicht wie eine Übersetzung, sondern quasi als „Vulgata“, als „Original“, als Ursprungstext Evangelischer Kirche. Vom Septembertestament bis hin zur Revision von 2017 wird den biblischen Texten die Theologie Luthers als Lektüreanweisung vorangestellt. Luther selbst und auch noch seine Lutheraner von 2017 verraten damit das eigentlich bedeutsamste, das die Reformation hervorgebracht hat: die kritische Schrifthermeneutik im Zeichen von sola scriptura. Die Lutherbibel trägt ihren Namen zurecht: Sie ist und bleibt Luthers Bibel. Der Vortrag wird diese Zusammenhänge kritisch beleuchten, Vor- und Nachteile der Lutherbibel und ihrer Musealisierung durch die Revision von 2017 diskutieren und Alternativen einer zeitgemäßen Bibelübersetzung aufzeigen.

Zielgruppe:              Pfarrer*innen und Religionslehrer*innen, Interessierte aus der Jugendarbeit

Leitung:                    Andrea Aufderheide und Martin Autschbach

Referent:                  Prof. Dr. Stefan Alkier,

Johann Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt

Termin:         Mi., 01.06.2022 im Evangelischen Gemeindehaus in Mehren, Mehrbachtalstr. 8, 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

EFWI-Nr.:                 22 ES 2200 14

 

 Eine Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben – Albert Schweitzers Mitweltethik und praxisnahe Ideen für den Religionsunterricht der Grundschule

 „Nachdenklich machen ist die tiefste Art zu begeistern“ (A. Schweitzer). In diesem Sinne soll es in unserer Fortbildung zunächst darum gehen, das eigene Verhalten gegenüber der Mitwelt, die Frage der Nachhaltigkeit im eigenen Lebensbereich zu reflektieren. Nachhaltigkeit kann nicht per „Gesetz“ verordnet werden. Sie erwächst aus persönlicher Einsicht und innerer Motivation. Erst auf dieser Grundlage führt sie zu einer mitweltsensiblen Lebenshaltung. Ein kurzer biografischer Einblick in das Leben Albert Schweitzers macht deutlich, wie wegweisend und hochaktuell eine „Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben“ ist: „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“ Wer mit der Freiheit und Eigenbestimmtheit des Einzelnen ernst macht, bejaht eine ethische Grundhaltung, die „nicht kalt nach ein für alle Mal festgelegten Prinzipien“ entscheidet, sondern nach Maßgabe der Ehrfurcht gegenüber allen Mitgeschöpfen stets neu um eine wahre Menschlichkeit ringen muss. Dies ist alles andere als bequem. In einer Welt, in der widerstreitende Lebensrechte und Lebensansprüche auf Schritt und Tritt miteinander kollidieren, ist der Einzelne gezwungen, von Situation zu Situation immer neu zu entscheiden. Fragen der Selbsterhaltung oder der Erhaltung anderen Lebens treten einander gegenüber und müssen neu abgewogen werden. Kindern kann dies in vielen konkreten Alltagsentscheidungen bewusstwerden. Als praktische Umsetzung für unsere Schüler*innen wird eine Unterrichtseinheit vorgestellt, in der ein nachhaltiger Lebensstil und Fragen der Tierethik im Vordergrund stehen.

 Zielgruppe:              Religionslehrer*innen der Grundschule und Förderschule

Leitung:                    Martin Autschbach

Referent:                  Brigitte Puderbach und Ute Marx-Schierhorn

Termin:                     Mi., 08.06.2022 in der Grundschule in Straßenhaus, Schulstraße 7, 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

EFWI-Nr.:                 22 ES 2200 13

 

„Ihr seid die Schande unserer Schule“ Gemeinsames Vorbereitungsseminar zur Ausstellung im Freiherr-vom-Stein Gymnasium und der IGS in Betzdorf

Für die Ausstellung zur Lebensgeschichte des jüdischen Geschwisterpaares Ruth und Artur Seligmann aus Rosbach wurde der Ausspruch eines Nazi-Lehrers titelgebend. 1935 stellte ein „brauner Pädagoge“ jüdische Schüler, aber auch Kinder aus pazifistischen Elternhäusern vor der versammelten Schulgemeinschaft bloß und unterzog sie einem organisierten Mobbing. Natürlich bleiben diese und andere Alltagsszenen einer Unrechtsgeschichte nicht unkommentiert. Durch Zeitzeugenaussagen im O-Ton, berührende Entdeckungen, durch offene Fragen und viele Impulse aus der Perspektive Jugendlicher ermöglicht die Präsentation einen facettenreichen Zugang zum Thema Holocaust und Schoah.

Die Ausstellung gastiert vom 07.11. bis zum 17.11.2022 im Freiher-vom-Stein Gymnasium Betzdorf und steht in dieser Zeit auch Lerngruppen aus der IGS zur Verfügung. Um eine möglichst selbsttätige Erschließung der 20 Rollups durch Schüler*innen der Klassen 9-13 zu gewährleisten, findet am 14.06.2022 eine Einführungsveranstaltung statt. Ein Impulsvortrag zum pädagogischen Konzept soll einen ersten Zugang eröffnen. Vorgestellt werden auch der in mehreren Klassensätzen vorhandene Ausstellungskatalog und zwei Filme zur Recherche der Geschichte des jüdischen Geschwisterpaares. Eingeladen sind natürlich die Fachkonferenzen Religion und Ethik, aber auch interessierte Kolleg*innen der Fächer Geschichte und Sozialkunde.

Zielgruppe: Kolleg*innen der Fächer Religion, Ethik, Geschichte und Sozialkunde

Leitung:        Marlies Petkewitz und Anja Karthäuser (Freiherr-vom-Stein Gymnasium), Nicole Eker und Matthias Schneider (IGS)

Referent:      Martin Autschbach

Termin:         Di., 14.06.2022 im Freiherr-vom-Stein Gymnasium Betzdorf, Freiherr-vom-Stein-Straße 25, 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr in Raum 302

EFWI-Nr.:     22 ES 2200 15

 

Was hat der Digitalpakt mit dem RU zu tun?  – Die App ‚BookCreator‘ zielführend im RU nutzen

 Digitalisierung in der Primarstufe ist nicht zuletzt durch den Digitalpakt zu einem wichtigen Thema geworden. Aber berührt das auch meinen Religionsunterricht? Will ich auch in diesem Fach mit meinen Lerngruppen die iPads nutzen? Anhand der Geschichte von der Arche Noah möchten wir Ihnen zeigen, wie auch Grundschüler*innen mit der App ‚BookCreator‘ multimediale E-Books erstellen können. Texte, Bilder, Fotos und Videos können selbst produziert und auf unkomplizierte Weise interaktiv eingebunden werden. An diesem Nachmittag werden wir exemplarisch zur Noah-Geschichte für das 1./2. Schuljahr arbeiten und selbst ausprobieren, was in diesem Themenfeld möglich ist. Vorkenntnisse sind (fast) nicht nötig, bitte bringen Sie aber ein digitales Endgerät, auf dem die App schon installiert ist, zur Fortbildung mit.

Zielgruppe:              Religionslehrer*innen aus Grund- und Förderschulen

Leitung:                    Dorothee Frölich

Referentin:              Eve Schlösser und Dorothe Fröhlich

Termin:                     Do., 23.06.2022 im Medienladen / Kurt-Esser-Haus (2. OG) in Koblenz, Markenbildchenweg 38, 15 bis 18 Uhr

Anmeldung:            schulreferat.koblenz@ekir.de

Anmeldeschluss:    16.06.2022

EFWI-Nr.:                 22 ES 3300 08

 

„Die Achtsamkeitspraxis an der eigenen Schule und im eigenen Unterricht leben und erleben“

In Kooperation mit Sandra Hummer, Pädagogin, Coach und Achtsamkeits-Trainerin, bietet das Ev. Schulreferat folgenden schulinternen Fortbildungsweg an:

  • Coaching und Beratung von Lehrer*Innen und Erzieher*innen, die ein Achtsamkeitskonzept in ihrer Institution implementieren möchten und eine Begleitung wünschen
  • insgesamt 3 Termine á 2 h als schulinterne Fortbildung mit EFWI-Nr.
  • Teilnehmer*innen melden sich verbindlich an. Die Teilnahme wird bescheinigt (Zertifikat).
  • Eine finanzielle Förderung ist möglich, Teilnehmer*innen beteiligen sich mit einem Unkostenbeitrag von 15,00 Euro pro Treffen.

Die vorgesehenen Treffen haben immer einen anderen thematischen Schwerpunkt:

 1. Sich als Lehrer*in Achtsamkeit zu eigen machen

Wie komme ich zu mehr Achtsamkeit und Gelassenheit am Unterrichtsmorgen? Welche praktischen Tipps gibt es für den Lehrer*innenalltag? Wie kann ein achtsames Miteinander in der Schule gelingen? Wie sieht achtsame Kommunikation aus?

  1. Die Schüler*innen mit Achtsamkeit bekannt machen

Wie beginnen? Was ist bei Schüler*innen zu beachten? Was ist ein „achtsames Klassenzimmer“? Welche Übungen erleichtern den Einstieg und können ritualisiert eingesetzt werden? Wie viel Theorie und wie viel Praxis braucht es? Wie umgehen mit Schwierigkeiten?

  1. Kontinuierlich achtsam sein

Welche weiterführenden Übungen gibt es? Wo gibt es Querverbindungen zu anderen Fachbereichen und was hat das mit dem Selbstmitgefühl auf sich? Wie gelingt es mir, kontinuierlich zu üben und wie kann Achtsamkeit nachhaltig im Schulalltag verankert werden?

Bitte wenden Sie sich bei Interesse an das Ev. Schulreferat Altenkirchen und Wied (schulreferat.altenkirchen@ekir.de) oder direkt an Sandra Hummer (sandra.hummer@anbesi.de).

 

 

Falls aufgrund der jeweils geltenden Hygieneverordnungen oder aufgrund der Einschätzung der (Mit-)Veranstalter eine im aktuellen Programm avisierte Veranstaltung der Fort- und Weiterbildung in Präsenz nicht verantwortbar sein sollte, realisieren wir unser Vorhaben auf digitalem Wege, in der Regel über unseren Zoom-Account. Bitte achten Sie auf die schriftliche Einzeleinladung, die Ihrer Schule in der Regel zwei bis drei Wochen vorher zugeht.

 

 

Im Krisenfall – etwa bei Schulschließungen aufgrund der aktuellen „Corona-Lage“- sind die Schulpfarrerinnen und Schulpfarrer telefonisch und per Mail erreichbar für ihre Schülerinnen und Schüler:

 

Martin Autschbach

August-Sander-Realschule +

Altenkirchen

martinhermann.autschbach@ekir.de 0151 7282 4387
Nicole Eker

IGS Betzdorf-Kirchen

BBS Wissen

nicole.eker@ekir.de 0152 09835510
Martin Göbler

BBS Wissen

martin.goebler@ekir.de 0171 7877525
Marion Holzhüter

BBS Wissen

marion.holzhueter@ekir.de

mholzhueter@bbs-wissen.de

 

0151 41847708
Anja Karthäuser

Freiherr vom Stein-Gymnasium Betzdorf

a.karthaeuser@fvsgy.bildung-rp.de 02741 9382450
Barbara Kulpe

IGS Hamm

RS Plus Dierdorf

barbara.kulpe@ekir.de 02681 2864

Weiterhin im Schulreferat: ZAHLREICHE MEDIEN ÜBER FRIEDRICH WILHELM RAIFFEISEN

 Außerdem sind folgende Medien im Schulreferat ausleihbar: MEDIENANGEBOTLücke

 Informationen – auch zu Ausleihe und weiteren Medien – gibt es im Schulreferat der Evangelischen Kirchenkreise Altenkirchen und Wied, Stadthallenweg 16, 02681/80 08 27  MAIL
Im Schulreferat könne „Koffer“ zu verschiedensten Themenbereiche ausgeliehen werden, u.a. auch zu den Weltreligionen, zu Generationen-Gesprächen oder ein Bilderbuch-Koffer zu „Flucht und Asyl“. PES.

 

Frühere Berichte über Exkursionen/Konvente finden Sie hier: