Schulreferat
Stadthallenweg 16 57610 Altenkirchen
Autschbach: 02681/8008 38
Sekretariat: 02681/80 08 27
Öffnungszeiten Mediothek: Di, Mi, Do: 8.30 bis 12 und 14 bis 16 Uhr Freitags: nach Vereinbarung
eMail

Schulreferat des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen

Der Kirchenkreis unterhält ein Schulreferat, das sich der Zusammenarbeit mit den Schulen widmet, die Fortbildung der Religionslehrer organisiert, Medien zur Verfügung stellt und vieles mehr…

Lück

Im Krisenfall – etwa bei Schulschließungen aufgrund der aktuellen „Corona-Lage“- sind die Schulpfarrerinnen und Schulpfarrer telefonisch und per Mail erreichbar für ihre Schülerinnen und Schüler:

 

Martin Autschbach

August-Sander-Realschule +

Altenkirchen

martinhermann.autschbach@ekir.de 0151 7282 4387
Nicole Eker

IGS Betzdorf-Kirchen

BBS Wissen

nicole.eker@ekir.de 0152 09835510
Martin Gerhards

Westerwaldgymnasium Altenkirchen

martin.gerhards@ekir.de 0152 08128813
Martin Göbler

BBS Wissen

martin.goebler@ekir.de 0171 7877525
Marion Holzhüter

BBS Wissen

marion.holzhueter@ekir.de

mholzhueter@bbs-wissen.de

 

0151 41847708
Anja Karthäuser

Freiherr vom Stein-Gymnasium Betzdorf

a.karthaeuser@fvsgy.bildung-rp.de 02741 9382450
Barbara Kulpe

IGS Hamm

RS Plus Dierdorf

barbara.kulpe@ekir.de 02681 2864

 

 

 

Fort- und Weiterbildung im Schuljahr 2020/2021

Geplante Veranstaltungen – bitte fragen Sie gezielt nach, ob diese so oder in veränderter Form stattfinden können!

Anmeldungen und weitere Informationen im Schulreferat!

Zu den in diesem Programm aufgeführten Fortbildungen wird jeweils 2-3 Wochen vorher gesondert eingeladen. Sie finden als EFWI-Veranstaltungen im Rahmen der Bestimmungen für Lehrerfortbildung statt. Änderungen des Programms sind jederzeit möglich. Achten Sie deshalb bitte auf die aktuelle Einzeleinladung. Interessierte katholische Kolleginnen und Kollegen sowie Lehrerinnen und Lehrer anderer Fächer sind herzlich willkommen!

Hinweise des Ev. Schulreferats Altenkirchen und Wied zur Fort- und Weiterbildungsarbeit „in schwierigen Zeiten“

Ausleihe, Beratung und Besuch der Mediothek im neuen Schuljahr 2020 / 2021

 

Liebe Kolleg*innen und Kollegen, liebe Kooperationspartner des Schulreferats!

 In Corona-Zeiten muss die Fortbildungsplanung flexibel werden. Wir alle hoffen, dass sich an den Schulen und der schulischen Fortbildungsarbeit der „Regelbetrieb“ stabilisiert. Natürlich müssen wir auf erneute Einschränkungen, schlimmstenfalls auf einen zweiten „Lock-Down“ möglichst gut vorbereitet sein. Auch wenn dies im aktuellen Programm des Schulreferats für das neue Schuljahr nicht bei jedem Angebot explizit verzeichnet ist, planen wir im „Ernstfall“ Folgendes: Sollte eine Veranstaltung Corona-bedingt ausfallen, werden wir grundsätzlich prüfen, ob eine Zoom-Konferenz als Alternative sinnvoll und möglich ist. Im kirchlichen Raum arbeiten wir mit diesen digitalen Formaten nun schon seit vielen Monaten fast täglich und kooperieren mit einem Anbieter, der uns Datenschutzsicherheit gewährleistet.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie uns auch bei telefonischen oder postalischen Anmeldungen zu einer FB Ihre Email-Anschrift mitteilen. Wir können Ihnen dann ggf. die Zugangsdaten für digitale Konferenzen zukommen lassen.

Zoomkonferenzen und Webinare sind sicher kein optimaler Ersatz zu Präsenz-Veranstaltungen. Das haben viele von uns längst wahrgenommen. Aber diese Möglichkeiten werden fortlaufend optimiert und sind besser als Nichts.

Zahlreiche Veranstaltung des vergangenen Halbjahres mussten pauschal abgesagt werden. Wir haben uns entschlossen, sie auf jeden Fall erneut in unser Programm zu nehmen, denn wir stehen zu unseren Planungen und natürlich möchten wir auch fair mit unseren Referent*innen umgehen, die sich intensiv vorbereitet haben. Mancher Termin wurde „sicherheitshalber“ in das Frühjahr 2021 verlegt, auch um Zeit zu gewinnen.

Im Rahmen der im aktuellen Programm ausgeschriebenen Veranstaltungen gewährleisten wir die gebotenen Abstands- und Hygieneregeln. Mitunter haben wir sogar zeitgleich unterschiedlich dimensionierte Räume gebucht, falls sich eine größere Teilnehmer*innen-Zahl anmeldet, als wir erwarten. Wenn Sie sich zu Fortbildungen frühzeitig anmelden, vereinfacht sich die logistische Planung natürlich erheblich.

 Die Mediothek des Schulreferates hatte auch im „Lockdown“ nicht gänzlich geschlossen. Medien wurden verschickt und als Paket abgeholt. Der Ausleih-Bereich ist gut zu lüften und die Abstandsregeln sind für jeweils eine Besucher*in ohne weiteres einzuhalten. Für Beratungsgespräche existiert ein separater Raum. Bitte melden Sie sich vorher kurz an.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen und bitten um Ihr Verständnis für kurzfristige Veränderungen. Achten Sie bitte auch auf unsere Einzeleinladungen, die in der Regel drei Wochen vor den festgesetzten Terminen erfolgen.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

Ina Allmayer und Martin Autschbach

 

 Einen Brief des Schulreferenten zum Schuljahresbeginn finden Sie HIER

Angebote:

„Die Achtsamkeitspraxis an der eigenen Schule und im eigenen Unterricht leben und erleben“

In Kooperation mit Sandra Hummer, Pädagogin, Coach und Achtsamkeitstrainierin, bietet das Ev. Schulreferat folgenden schulinternen Fortbildungsweg an:

  • Coaching und Beratung von Lehrer*Innen und Erzieher*innen, die ein Achtsamkeitskonzept in ihrer Institution implementieren möchten und eine Begleitung wünschen
  • insgesamt 3 Termine á 2 h als schulinterne Fortbildung mit EFWI-Nr.
  • Teilnehmer*innen melden sich verbindlich an. Die Teilnahme wird bescheinigt (Zertifikat).
  • Eine finanzielle Förderung ist möglich, Teilnehmer*innen beteiligen sich mit einem Unkostenbeitrag von 15 Euro pro Treffen.

Die vorgesehenen Treffen haben immer einen anderen thematischen Schwerpunkt:

  1. Sich als Lehrer*in Achtsamkeit zu eigen machen

Wie komme ich zu mehr Achtsamkeit und Gelassenheit am Unterrichtsmorgen? Welche praktischen Tipps gibt es für den Lehrer*innenalltag? Wie kann ein achtsames Miteinander in der Schule gelingen? Wie sieht achtsame Kommunikation aus?

  1. Die Schüler*innen mit Achtsamkeit bekannt machen

Wie beginnen? Was ist bei Schüler*innen zu beachten? Was ist ein „achtsames Klassenzimmer“? Welche Übungen erleichtern den Einstieg und können ritualisiert eingesetzt werden? Wie viel Theorie und wie viel Praxis braucht es? Wie umgehen mit Schwierigkeiten?

  1. Kontinuierlich achtsam sein

Welche weiterführenden Übungen gibt es? Wo gibt es Querverbindungen zu anderen Fachbereichen und was hat das mit dem Selbstmitgefühl auf sich? Wie gelingt es mir, kontinuierlich zu üben und wie kann Achtsamkeit nachhaltig im Schulalltag verankert werden?

Bitte wenden Sie sich bei Interesse an das Ev. Schulreferat Altenkirchen und Wied (schulreferat.altenkirchen@ekir.de) oder direkt an Sandra Hummer (sandra.hummer@anbesi.de).

 

Covid 19 – Religionsunterricht und Schulseelsorge in Zeiten sozialer Distanz?

Erfahrungen, Chancen und Perspektiven

„Mir kommt es immer noch so vor, als wäre die Corona-Krise wie ein verrückter Albtraum, aus dem ich nicht mehr aufwachen kann…“ –  So beschreibt eine 15jährige Schülerin ihr Alltagserleben auch nach dem Ende des „Distanzunterrichts“ vor den Sommerferien. Dass sich Covid 19 als fortlaufende Herausforderung für einen lebensweltorientierten (Religions-) Unterricht und die Schulseelsorge darstellt, machen aktuelle Fragen deutlich:

Sind uns im vergangenen Halbjahr Schüler*innen regelrecht „verloren gegangen“, weil sie aus unterschiedlichen Gründen mit den digitalen Formaten und einem Lernen auf Distanz nicht klarkommen? Welche Folgen haben die verdünnten sozialen Kontakte für Kinder und Jugendliche? Wie gehen wir damit um, dass sich durch die Corona-Krise nachweislich die Heterogenität in unseren Lerngruppen verstärkt hat? Stichwort „Lehrer*innengesundheit“ und „Risikogruppen“: Gab und gibt es Belastungen, die für uns selbst absolut grenzwertig waren und weiterhin sind? Welche konkreten Möglichkeiten der Schulseelsorge haben sich in der Corona-Krise bewährt und sollten eine Fortsetzung finden, falls Quarantänen und erneute Schulschließungen notwendig werden? In welcher Weise belasten die sozialen Folgen der Corona-Krise (Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Rückgang von sicheren Ausbildungsplätzen) unsere Schüler*innen und wie gehen wir damit um? Wie planen wir künftig Schulgottesdienste und Schulendtage? Pfarrerin Sabine Lindemeyer, Dozentin für Schulseelsorge am PTI in Bonn-Bad Godesberg, ist eine erfahrene Netzwerkerin und war Ansprechpartnerin für viele gerade im letzten Halbjahr. In einem Impulsreferat wird sie sich den gestellten Fragen widmen. Die Teilnehmer*innen sind zum Erfahrungsaustausch und einem Ideenpool eingeladen.

Zielgruppe:              Schulseelsorger*innen und an Schulseelsorge Interessierte,  Religionslehrer*innen und Pfarrer*innen im Schuldienst,  Mitarbeiter*innen aus der kirchlichen Jugendarbeit

Leitung:                    Martin Autschbach

Referentin:              Sabine Lindemeyer, Dozentin am PTI in Bonn-Bad Godesberg

Termin:                     Mi., 28.10.2020  15 bis 18 Uhr, pandemiebedingt als Video-Konferenz!

EFWI-Nr.:                 20 ES 2200 16

 

„Wir haben seinen Stern aufgehen gesehen“

Ein ökumenisches Weihnachtsseminar in Koblenz

Jedes Jahr aufs Neue stellt sich die Frage, wie wir den Kindern das Thema Advent und Weihnachten näherbringen können. An dem geplanten Nachmittag sind die Teilnehmer*innen eingeladen, drei aufeinanderfolgende Workshops zu besuchen (jeweils 45 Min.) und dabei eine Vielzahl an praxiserprobten Anregungen unterschiedlicher Art für die Gestaltung der Adventszeit in Schule, Kita und Gemeinde kennenzulernen und zu erproben. Die Referent*innen (und damit ihre Ideen) stammen aus dem Studienseminar für Grundschule sowie aus dem Zentrum für Gemeinde und Kirchenentwicklung und haben somit ein breites Praxisfeld im Blick.

Bitte melden Sie sich bald zu dieser Veranstaltung in Koblenz an, damit die Organisatoren Planungssicherheit haben.

Zielgruppe: Kolleg*innen aller Fächer aus GS, FÖS, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen aus Kindertagesstätten und der pastoralen Arbeit mit Kindern

Leitung:                    Elisabeth Winandy (Bistum Trier, Schulabteilung), Dr. Anja Diesel (Ev. Schulreferat Koblenz)

Referent*innen:     Anja Layes, Studienseminar Koblenz, Bettina Schäfer, GS Cochem, Ewald Schulz, Zentrum Gem.- und Kirchenentwicklung, Saarbrücken, Sarah Thunert, Goethe-Schule, Lahnstein

Termin: Mo., 16.11.2020, Kurt-Esser-Haus (Medienladen), Markenbildchenweg 38 in Koblenz,15 bis 18 Uhr

EFWI-Nr.:                 20 ES 3300 25

 

Der Notfall-Seelsorge-Koffer als Konzept einer achtsamen Krisenintervention

Schulinterne Fortbildung im Westerwald-Gymnasium Altenkirchen

Die geplante Veranstaltung zum „NFS-Koffer für unsere Schulen“ bereitet Kolleg*innen aller Fächer auf einen Ernstfall vor, den auch erprobte Kriseninterventionsteams oftmals weniger im Blickfeld haben als spektakuläre „Großschadenslagen“ wie einen Amoklauf oder einen Brand im Schulgebäude. Krisensituationen wie der plötzliche Tod eines Schülers oder einer Kollegin ereignen sich rein statistisch ungleich häufiger und sind überaus angstbesetzt. Dass einer Schule in solchen Akutsituationen ausgebildete Notfallseelsorger zur Verfügung stehen, wird in absehbarer Zukunft aufgrund rückläufiger Personalressourcen immer fraglicher. Dies macht eine Grundqualifikation möglichst vieler Kolleg*innen sinnvoll. Konkrete Fragen lauten bei schulischen Notfallseelsorge-Einsätzen wie folgt:

Gibt es irgendein Handlungskonzept, an dem ich mich im Fall der Fälle wie an einem Geländer festhalten und orientieren kann? Was sind die ersten Schritte, wenn wir erfahren, dass eine Schüler*in tödlich verunfallt ist? Wie können wir uns auf ein Erstgespräch in der betroffenen Klasse schnell und präzise vorbereiten? Was ist unsere Aufgabe als Schule und wo liegen die Grenzen unserer Verantwortung? Wie und womit lässt sich ein schlichter Raum der Trauer gestalten? Wie formuliere ich ggf. als (selbst geschockte) Klassenlehrer*in einen Kondolenzbrief an die Eltern oder an Geschwisterkinder? Welche Mitwirkungsmöglichkeiten hat die Schule, eine Klasse und das Kollegium im Blick auf eine Beerdigung oder Trauerfeier?

Der Notfallseelsorgekoffer beantwortet nicht alle diese Fragen, enthält aber sehr konkrete Materialien, Ideen, Briefvorlagen und Listen, Gegenstände und Adressen, die sofort weiterhelfen und sich schulspezifisch anpassen lassen. Außerdem ist der Koffer, der inhaltlich weitgehend von Schüler*innen des Westerwald-Gymnasiums mitgestaltet wurde, selbst ein wichtiges Medium in der unterrichtlichen Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Tod, Sterben und Trauer.

Zielgruppe:              Kolleg*innen aller Fächer, Kriseninterventionsteam mit den Schulsekretärinnen

Leitung:                    Bettina Weigand, stellvertretende Schulleiterin

Referent:                  Martin Autschbach

Termin:                     Do., 19.11.2020 im Forum Westerwald-Gymnasium in Altenkirchen, Glockenspitze, 13:45 Uhr bis 16:15 Uhr

EFWI-Nr.:                 20 ES 2200 19

 

‚Die Weisheit in Israel‘: ein Stiefkind unserer Bibel mit ungeahntem Potential für die Gegenwart

Pfarrer*innen – Lehrer*innen-Konvent in Altenkirchen

Weisheitliche Texte fristen in der Regel ein stiefkindliches Dasein in Predigt oder anderen gemeindlichen und unterrichtlich-schulischen Vollzügen, die sich mit biblischen Texten befassen.

Einer der Gründe dafür mag der Eindruck sein, die Weisheit und ihre Themen seien doch sehr profan: „Besser ein Gericht Kraut mit Liebe als ein gemästeter Ochse mit Hass.“  (Sprüche 15,17) Was haben solche Texte im Kanon verloren?

Hinzukommt, dass den weisheitlichen Texten alle sonst für das Alte Testament so zentralen Geschichtstraditionen fehlen: keine Rede von der Urerfahrung der Befreiung Israels aus Ägypten, keine Rede von der Gabe der Thora, des Landes, des Königs, des Tempels – und die Rede von Gott oder gar Jahwe sucht man über weite Strecken auch vergeblich.

Anja Diesel, promovierte Alttestamentlerin und Schulreferentin aus Koblenz möchte dennoch eine Lanze für dieses Stiefkind „Weisheit“ brechen, weil aus ihrer Sicht in der alttestamentlichen Weisheit und ihrer Geschichte durchaus ein Potential für unsere Gegenwart liegt.

Zielgruppe:              Pfarrer*innen und Religionslehrer*innen

Mitarbeiter*innen aus der kirchlichen Jugendarbeit und am Thema Interessierte

Leitung:                    Andrea Aufderheide und Martin Autschbach

Referent:                  Dr. Anja Diesel

Termin:                     Mi., 25.11.2020 (voraussichtlich) im Martin-Luther-Saal, unter der Christuskirche in Altenkirchen, Schlossplatz (Achten Sie bitte auf die Einzeleinladung!) 15 bis 18 Uhr

EFWI-Nr.:                 20 ES 2200 17

 

Achtsamen Krisenintervention bei plötzlichen Todesfällen in der Lebenswelt Schule

Impulsreferat mit Aussprache im Staatlichen Studienseminarfür das Lehramt an Gymnasien in Koblenz

Unsere Veranstaltungsreihe zum „NFS-Koffer für unsere Schulen“ gehört zum alljährlichen Angebot auch des örtlichen Studienseminars. Der Umgang mit Krisensituationen wie z. B. dem plötzlichen Tod eines Schülers oder einer Kollegin ist gerade für Referendar*innen und Lehrer*innen in den ersten Berufsjahren angstbesetzt. Gibt es irgendein Handlungskonzept, an dem ich mich im Fall der Fälle wie an einem Geländer festhalten und orientieren kann? Was sind die ersten Schritte, wenn wir erfahren, dass eine Schülerin tödlich verunfallt ist? Wie können wir uns auf ein Erstgespräch in der betroffenen Klasse schnell und präzise vorbereiten? Was ist unsere Aufgabe als Schule und wo liegen die Grenzen unserer Verantwortung? Wie und womit lässt sich ein schlichter Raum der Trauer gestalten? Wie formuliere ich ggf. als (selbst geschockter) Klassenlehrer einen Kondolenzbrief an die Eltern oder an Geschwisterkinder? Welche Mitwirkungsmöglichkeiten hat die Schule, eine Klasse und das Kollegium im Blick auf eine Beerdigung oder Trauerfeier? Das vorzustellende Konzept des Schulreferats beinhaltet sehr konkrete Materialien, Ideen, Briefvorlagen und Listen, Gegenstände und Adressen, die sofort weiterhelfen und sich schulspezifisch anpassen lassen.

Zielgruppe:              Referendar*innen aller Fächer, Lehrer*innen aller Schulformen in den ersten Berufsjahren

Leitung:                    Johannes Grünhag, Leiter des Staatlichen Studienseminars für das Lehramt an Gymnasien in Koblenz

Referent:                  Martin Autschbach

Termin:                     Mo., 07.12.2020 im Staatlichen Studienseminar in Koblenz, Emil-Schüller-Straße 12, 16:00 Uhr – 18:00 Uhr

EFWI-Nr.:                 20 ES 2200 20

 

„Jesus – kennst du den?“ Mit Kindern Jesus in den Evangelien entdecken und deuten

Preußisch-nassauischer Fortbildungsnachmittag für GS und FÖS

Für viele Kinder ist Jesus ein Fremder oder ein netter, irgendwie besonderer Mensch mit übernatürlichen Kräften. Für einige spielt er in derselben Liga wie die Superhelden aus Hollywood. In seiner Doppelnatur als Mensch und Gott ist Jesus weniger Thema im Unterricht der Grundschule. Die »göttliche« Seite von Jesus findet aber ihren Ausdruck in vielen Kirchenfesten. Engel und Weise aus dem Morgenland erscheinen „zu Weihnachten“ bei seiner Geburt. Dass er nach seinem grausamen Tod am Kreuz plötzlich wieder aufersteht und seinen Jüngerinnen und Jüngern erscheint, fällt in die Osterferienzeit und ist kaum einmal Inhalt des Religionsunterrichts. Das Wahrnehmen von Jesus, der ja den Kindern zunehmend weniger bekannt ist, erfolgt meistens zuerst über methodisch erzählte Bibelgeschichten. In der geplanten Veranstaltung werden ansprechende Methoden angeboten zur Vermittlung von für Kinder bedeutsamen Jesuserzählungen und zur Förderung der Sprachfähigkeit über eigene Glaubensvorstellungen.

Zielgruppe:              Religionslehrer*innen aus der Grund- und Förderschule

Leitung:                    Nadine Hofmann-Driesch und Martin Autschbach

Referentin:              Nadine Hofmann-Driesch

Termin:                     Di., 23.02.2021 im Ev. Gemeindehaus in Hachenburg, Kirchstr. 10, (Bitte achten sie auf die Einzeleinladung!) 14:30 bis 17:30 Uhr

EFWI-Nr.:                 21 ER 2200 01

 

Handlungsorientierte Methoden zur Förderung der sozialen Kompetenz im Kontext Schule

Erweiterung der Methodenkompetenz für die Gruppen- und Einzelarbeit mit Schüler*innen

Voraussetzung für erfolgreiches Lernen ist eine gesunde psycho-soziale Entwicklung. Diese verlangt u.a. die Befriedigung der sozialen Grundbedürfnisse nach Sicherheit, Sozialleben, (Selbst-)Achtung und Selbstverwirklichung. Schüler*innen, die es in unseren Systemen „schwer haben“, ist oft selbst nicht bewusst, warum sie in einer Situation „ausgerastet“ sind, woher ihre Wut und Aggressivität kommt und was sie ändern könnten. Um diese Schüler*innen sensibel auf ihre Probleme ansprechen zu können, braucht es Methoden, die ihre emotionale Intelligenz einbeziehen.

In der angebotenen Fortbildung werden kreative- aktivierende-, handlungsorientierte und lösungsorientierte Methoden und Techniken vermittelt, die ganzheitlich (Körper, Geist und Seele), ausgerichtet sind und „das Denken abseits eingefahrener Bahnen“ (G. Hüther) ermöglichen. Auf diese Weise wird neues Handeln und Erkennen leichter und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten einfacher und spannender. Themenfelder sind: faire Konfliktbearbeitung, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Mobbing-, Gewalt- und Suchtprävention, Schulschwänzen. Die szenische Darstellung von Konflikten und Situationen soll die diagnostische Einschätzung fördern. Die einzelnen Methoden/Themen werden praxisorientiert reflektiert, anhand von Fallbeispielen vertieft und mit der zugrunde liegenden Theorie ergänzt.

 Zielgruppe:              Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen, Pädagog*innen aus dem Kontext Schule, Mitarbeiter*innen aus der Jugendarbeit

Leitung:                    Yvonne Müller-Berndt, Kreisverwaltung Altenkirchen, Abt. Jugendschutz / Jugendschutz geht zur Schule

Referentin:              Monika Jetter-Schröder, Dipl. Sozialarbeiterin, Leiterin der Jugendhilfe im Strafverfahren, Anti-Aggressivitäts-Trainerin und Psychodramaleiterin DFP

Termin:                     Mi., 03.03.2021 im Wilhelm-Boden-Saal der Kreisverwaltung Altenkirchen, Parkstraße 1, 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Kosten:                     20,00 €

Anmeldung:                        yvonne.mueller-berndt@kreis-ak.de, (02681-812596)

EFWI-Nr.:                 21 ES 2200 01

 

 „Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn, wer ihn aber liebhat, der züchtigt ihn bald.“(???)

Gesprächsrunde zum Thema: Körperstrafen aus religiösen Gründen

In seinem Buch „Gegen die Gewalt. – Warum Liebe und Gerechtigkeit unsere besten Waffen sind“ (2. Auflage 2019) widmet der bekannte Kriminologe Christian Pfeiffer dem Thema „Religion und Gewalt“ ein ganzes Kapitel. Ein wichtiger Abschnitt ist überschrieben: „Religion und elterliche Gewalt bei freikirchlichen Familien“. Pfeiffer zitiert hier aus einem Erziehungsleitfaden des amerikanischen Pfarrers Michael Pearl und seiner Frau Debi, der praktische Tipps für ein ritualisiertes Prügeln ungehorsamer Kinder gibt: „Wenn es Zeit wird, die Rute anzuwenden, atmen Sie tief ein, entspannen Sie sich und beten Sie: Herr, lass das eine gute Lektion werden.“

Diese oder ähnliche „Ratgeber“ kursieren in strenggläubigen evangelischen Gemeindekreisen und ihr Vorhandensein hat mittlerweile zu erfolgreichen Gegenmaßnahmen des Kinderschutzbundes über die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien geführt. Aber leider wissen Beratungsstellen, Jugendämter und erfahrene Schulleitungen: Christian Pfeiffers Forschungsergebnisse haben einen Realtitätsgehalt auch in unserer Region. Mit steigender Religiosität steigt in evangelisch-freikirchlichen Familien auch die Bereitschaft, ihre Kinder zu schlagen. Dass „der Vater zur Rute oder zum Gürtel greift“, wird biblisch begründet und geschieht aus religiöser Überzeugung. Jüngere Schüler erzählen das mitunter ganz offen.

Wir wollen angesichts der skizzierten Problemlage zu einer ersten Gesprächsrunde zusammenkommen, um Erfahrungen auszutauschen und auch den eigenen Beratungsbedarf wahrzunehmen. In einem zweiten Schritt wollen wir Fortbildungsangebote für uns planen. In unserem Austausch werden natürlich auch die formalen Vorgehensweisen bei Kindeswohlgefährdung eine wichtige Rolle spielen.

Zielgruppe:              Kolleg*innen aus allen Schulformen, Schulsozialarbeiter*innen, Pfarrer*innen sowie Mitarbeiter*innen aus der Jugendarbeit

Leitung:                    Thomas Krings und Martin Autschbach

Termin:                     Di., 09.03.2021 in der Grundschule Altstadt in Hachenburg, Obere Kirchstr. 1, 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr

EFWI-Nr.:                 21 ES 2200 05

Zitat im Titel:          Sprüche 13,24

 

Auf der Suche nach dem Christus

Gemeinsamer Studientag der Schulreferate Koblenz, Nassau und Altenkirchen / Wied

Unterrichtseinheiten zum Themenbereich Jesus Christus weisen häufig einen jesulogischen Schwerpunkt auf. Der (historische) Jesus scheint mitunter das einfachere, greifbarere Thema zu sein.

Die geplante Fortbildung möchte dem gegenüber Lust auf und Mut dazu machen, mit Schülerinnen und Schülern gerade auch der Rede von dem Christus und ihrer Bedeutung nachzuspüren. Untersuchungen zeigen, dass Jugendliche durchaus eine Bereitschaft und ein Bedürfnis haben, über christologische Inhalte nachzudenken. Geht es doch in der Rede vom Christus immer auch um die Sinnfrage, um eigene (Glaubens-) Erfahrungen und deren Deutung. Diese Fragen und Erfahrungen sollen im Sinne eines performativen Religionsunterrichts evoziert werden. Dabei werden v.a. Gleichnisse als Erfahrungsräume, z.B. durch die Methode des Bibliologs im Sinne der elementarisierenden Gleichnisdidaktik (Friedrich Schweitzer) sowie Wundererzählungen ausgeleuchtet. Kurze Inputs werden sich mit Gruppenarbeits- und Workshop-Phasen abwechseln, die auch Raum für den Austausch über eigene Unterrichtserfahrungen im Umgang mit dem Thema geben.

Zielgruppe:              Religionslehrer*innen der Sek I

Leitung:                    Dr. Anja Diesel, Schulreferat Koblenz, Nadine Hofmann-Driesch, RPI Nassau und Martin Autschbach, Schulreferat Altenkirchen und Wied

Referent:                  Reiner Staaden, Fachleiter Ev. Religion

Termin:                     Do., 18.03.2021 im Kurt-Esser-Haus, Medienladen in Koblenz, Markenbildchenweg 38, 09:30 bis 16:00 Uhr

EFWI-Nr.:                 21 ES 3300 04

 

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Wer Interesse am virtuellen Abi-Gottesdienst 2020 aus Altenkirchen hat: HIER zum Nachlesen

Weiterhin im Schulreferat: ZAHLREICHE MEDIEN ÜBER FRIEDRICH WILHELM RAIFFEISEN

 Außerdem sind folgende Medien im Schulreferat ausleihbar: MEDIENANGEBOTLücke

 Informationen – auch zu Ausleihe und weiteren Medien – gibt es im Schulreferat der Evangelischen Kirchenkreise Altenkirchen und Wied, Stadthallenweg 16, 02681/80 08 27  MAIL
Im Schulreferat könne „Koffer“ zu verschiedensten Themenbereiche ausgeliehen werden, u.a. auch zu den Weltreligionen, zu Generationen-Gesprächen oder ein Bilderbuch-Koffer zu „Flucht und Asyl“. PES.

 

Frühere Berichte über Exkursionen/Konvente finden Sie hier: