Schulreferat
Stadthallenweg 16 57610 Altenkirchen
Autschbach: 02681/8008 38
Sekretariat: 02681/80 08 27
Öffnungszeiten Mediothek: Di, Mi, Do: 8.30 bis 12 und 14 bis 16 Uhr Freitags: nach Vereinbarung
eMail

Schulreferat des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen

Der Kirchenkreis unterhält ein Schulreferat, das sich der Zusammenarbeit mit den Schulen widmet, die Fortbildung der Religionslehrer organisiert, Medien zur Verfügung stellt und vieles mehr…

Lück

Wer Interesse am virtuellen Abi-Gottesdienst aus Altenkirchen hat: HIER zum Nachlesen

Aufgrund der aktuellen „Corona-Lage“ sind die Schulpfarrerinnen und Schulpfarrer telefonisch und per Mail erreichbar für ihre Schülerinnen und Schüler:

 

Martin Autschbach

Westerwaldgymnasium Altenkirchen

martinhermann.autschbach@ekir.de 0151 72834387
Nicole Eker

IGS Betzdorf-Kirchen

BBS Wissen

nicole.eker@ekir.de 0152 09835510
Martin Gerhards

Westerwaldgymnasium Altenkirchen

martin.gerhards@ekir.de 0152 08128813
Martin Göbler

BBS Wissen

martin.goebler@ekir.de 0171 7877525
Marion Holzhüter

BBS Wissen

marion.holzhueter@ekir.de

mholzhueter@bbs-wissen.de

 

0151 41847708
Anja Karthäuser

Freiherr vom Stein-Gymnasium Betzdorf

a.karthaeuser@fvsgy.bildung-rp.de 02741 9382450
Barbara Kulpe

IGS Hamm

RS Plus Dierdorf

barbara.kulpe@ekir.de 02681 2864
Thomas Rössler-Schaake

BBS Wissen

thomas.roessler-schaake@ekir.de 0157 88104861

 

 

 

Fortbildungs-Angebote des Schulreferates 

Anmeldungen und weitere Informationen im Schulreferat!

Zu den in diesem Programm aufgeführten Fortbildungen wird jeweils 2-3 Wochen vorher gesondert eingeladen. Sie finden als EFWI-Veranstaltungen im Rahmen der Bestimmungen für Lehrerfortbildung statt. Änderungen des Programms sind jederzeit möglich. Achten Sie deshalb bitte auf die aktuelle Einzeleinladung. Wir bitten Sie ggf. dafür um Ihr Verständnis! Wenn Sie sich über das EFWI online anmelden: Geben Sie uns bitte als Schulreferat auf jeden Fall per E-Mail oder telefonisch eine kurze Benachrichtigung. Dann können wir Sie bei kurzfristigen Veränderungen direkt informieren. Interessierte katholische Kolleginnen und Kollegen sowie Lehrerinnen und Lehrer anderer Fächer sind herzlich willkommen!

Bitte teilen Sie uns doch postalisch oder per E-Mail mit, wenn wir Ihnen das aktuelle Halbjahresprogramm auch als PDF-Datei zukommen lassen sollen. Um den Datenschutz einzuhalten, bereiten wir dazu eine Einverständniserklärung vor. Aktuelle Medien werden auch hier auf der Internetseite des Schulreferats vorgestellt.

 

 

 

Fort- und Weiterbildung 2. Schulhalbjahr 2019/2020

 

Gottes Körper – Ebenbild Gottes

Forschungsstand der atl. Exegese und neue Deuteimpulse – Gemeinsamer Konvent mit Prof. Dr. Andreas Wagner aus Bern

 

Das 20. Jahrhundert ist das große Jahrhundert der „Wenden“, neudeutsch der „turns“. Die (Sprach-)Philosophie ist mit dem ‚linguistik turn‘ vorgeprescht, der ‚pragmatic turn‘ (von Performativität ist allerorten die Rede) kam bald danach, dann der ‚iconic turn‘, in neuerer Zeit der ‚emotional turn‘, verbunden mit dem ‚body turn‘ und anderen ‚turns‘.

Diese Wenden verändern unser Denken, wie die Wenden in der Politik: Gesellschaft und Politik ist nach 1982 (wer erinnert sich noch an die „geistig-moralische Wende“?) und vor allem nach der 1989er Wende (zumal in Deutschland) anders zu denken als zuvor.

Auch bei der biblischen Textauslegung verändern die ‚turns‘ unser Denken: In der Theologie, nicht zuletzt der Exegese des Alten Testaments, gibt es daher in den letzten Jahren interessante, von diesen ‚turns‘ inspirierte Neuaufbrüche. So hat die Diskussion um den Körper Gottes und die Gottebenbildlichkeit wegweisende neue Deuteimpulse erhalten.

Prof. Dr. Andreas Wagner möchte uns im Rahmen unseres gemeinsamen Konvents im Martin-Butzer-Gymnasium in diese neuen Interpretationen einführen.

Zielgruppe:               Pfarrer*innen und Religionslehrer*innen,  Mitarbeiter*innen aus der kirchlichen Jugendarbeit, an der Thematik Interessierte

Leitung:                     Detlef Kowalski und Martin Autschbach

Referent:                   Prof. Dr. Andreas Wagner, Universität Bern

Termin:                      Do., 25.06.2020 im Martin-Butzer-Gymnasium in Dierdorf, Gymnasialstraße 10, Mehrzweckraum 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

EFWI-Nr.:                  20 ES 2200 15

 

„Schluss machen?“

Kooperation mit dem Regionalen Arbeitskreis Suchtprävention und der Kreisverwaltung Altenkirchen (Jugendschutz)

 Junge Menschen müssen vielseitige Veränderungen bewältigen, Entwicklungsaufgaben meistern, unterschiedlichste Spannungen und Belastungen aushalten und durchstehen. Bedürfnisse nach Nähe und Distanz, Wünsche nach Autonomie und Verbundenheit müssen in ein Selbstkonzept integriert werden. Gleichzeitig wird dieses Selbstbild in Frage gestellt. Die Normalbiografie ist auch beruflich zur Wahlbiografie geworden. Selbstzweifel, schwankende Stimmungen verunsichern, Fragen nach dem Sinn des Lebens drängen. So herausgefordert, können Jugendliche und junge Erwachsene schnell an ihre Grenzen kommen. Suizidgedanken tauchen auf. Rein statistisch ist der Suizid die zweithäufigste Todesursache in der Altersgruppe zwischen 15 bis 25. Allein Verkehrsunfälle fordern in diesem „gefährlichen Alter“ noch mehr Menschenleben. Die geplante Veranstaltung will über die häufigsten Ursachen und Warnsignale informieren. Ebenso wird es um Verhaltensgrundsätze und Hilfsmöglichkeiten gehen, die Suizide verhindern können.

Die Referentin Silke Grégorie ist als erfahrene Diplompsychologin der Franke-Stiftung und Fachleiterin der Telefonseelsorge Bonn seit vielen Jahren mit dem Thema befasst und berät Schulen, Pädagogen und ganze Klassen, wie mit gefährdeten Jugendlichen umzugehen ist.

 Zielgruppe:               Kolleginnen und Kollegen der Sek. I und II,  pädagogische Fachkräfte, Eltern und Ehrenamtliche,  Aktive aus der Schulsozialarbeit und der Jugendarbeit

Leitung:                     Horst Schneider, Kreisverwaltung Altenkirchen

Referentin:               Silke Grégorie, Diplompsychologin, Bonn

Termin:                      Di., 09.06.2020 im „Aufwärts“ in Wissen, Gerichtstraße 34, 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Mitveranstalter:        Kreisverwaltung Altenkirchen, Jugendschutz, Netzwerke Jugendschutz und Familienbildung, Kr. Altenkirchen, Regionaler Arbeitskreis Suchtprävention

Ev. Schulreferat der Kirchenkreise Altenkirchen und Wied

EFWI-Nr.:                  20 ES 2200 07

 

Der Notfall-Seelsorge-Koffer als Konzept einer achtsamen Krisenintervention

Schulinterne Fortbildung im Westerwald-Gymnasium Altenkirchen

 Die geplante Veranstaltung zum „NFS-Koffer für unsere Schulen“ bereitet Kolleg*innen aller Fächer auf einen Ernstfall vor, den auch erprobte Kriseninterventionsteams oftmals weniger im Blickfeld haben als spektakuläre „Großschadenslagen“ wie einen Amoklauf oder einen Brand im Schulgebäude. Krisensituationen wie der plötzliche Tod eines Schülers oder einer Kollegin ereignen sich rein statistisch ungleich häufiger und sind überaus angstbesetzt. Dass einer Schule in solchen Akutsituationen ausgebildete Notfallseelsorger zur Verfügung stehen, wird in absehbarer Zukunft aufgrund rückläufiger Personalressourcen immer fraglicher. Dies macht eine Grundqualifikation möglichst vieler Kolleg*innen sinnvoll. Konkrete Fragen lauten bei schulischen Notfallseelsorge-Einsätzen wie folgt:

Gibt es irgendein Handlungskonzept, an dem ich mich im Fall der Fälle wie an einem Geländer festhalten und orientieren kann? Was sind die ersten Schritte, wenn wir erfahren, dass eine Schüler*in tödlich verunfallt ist? Wie können wir uns auf ein Erstgespräch in der betroffenen Klasse schnell und präzise vorbereiten? Was ist unsere Aufgabe als Schule und wo liegen die Grenzen unserer Verantwortung? Wie und womit lässt sich ein schlichter Raum der Trauer gestalten? Wie formuliere ich ggf. als (selbst geschockte) Klassenlehrer*in einen Kondolenzbrief an die Eltern oder an Geschwisterkinder? Welche Mitwirkungsmöglichkeiten hat die Schule, eine Klasse und das Kollegium im Blick auf eine Beerdigung oder Trauerfeier?

Der Notfallseelsorgekoffer beantwortet nicht alle diese Fragen, enthält aber sehr konkrete Materialien, Ideen, Briefvorlagen und Listen, Gegenstände und Adressen, die sofort weiterhelfen und sich schulspezifisch anpassen lassen. Außerdem ist der Koffer, der inhaltlich weitgehend von Schüler*innen des Westerwald-Gymnasiums mitgestaltet wurde, selbst ein wichtiges Medium in der unterrichtlichen Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Tod, Sterben und Trauer.

Zielgruppe:               Kolleg*innen aller Fächer, Kriseninterventionsteam mit den Schulsekretärinnen

Leitung:                     Karl Josef Müller, Schulleiter

Referent:                   Martin Autschbach

Termin:                      Do., 07.05.2020 im Forum Westerwald-Gymnasium in Altenkirchen, Glockenspitze, 13:45 Uhr bis 16:15 Uhr

EFWI-Nr.:                  20 RS 2200 12

 

 

 

 

„Wenn das Essen aus dem Gleichgewicht ist, schwankt das Leben…“

Umgang und Beratung bei Essstörungen

 Essstörungen und der damit verbundene Schlankheitswahn beschäftigen viele Mädchen und Frauen. Geprägt durch das vorherrschende Schönheitsideal begeben sich viele in den Konkurrenzkampf der Pfunde. Der Druck der Gesellschaft, ewig jung und schlank sein zu müssen, sorgt nicht nur in der Pubertät für Stress und Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper. Die Betroffenen machen es einem schwer, ihre Essstörung zu erkennen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig fordern Sie mit Ihrem Verhalten ihre Umwelt heraus und lösen dadurch auch bei erfahrenen Kolleg*innen aus Schule oder Jugendarbeit immer wieder Wut, Hilflosigkeit und Betroffenheit aus. Je besser wir informiert sind, desto eher und einfacher können wir betroffenen Mädchen und Frauen helfen. Ziele und Inhalte unserer Fortbildung sind: das Verstehen gesellschaftlicher Hintergründe und familiärer Ursachen, die zu Essstörungen führen; das Erkennen und Deuten der Warnsignale; die Gesprächsführung mit Betroffenen, Angehörigen und Institutionen sowie die Erarbeitung möglicher

Lösungen anhand von eigenen Fallbeispielen. Bei Bedarf ist auch die Möglichkeit gegeben, Regeln und Abläufe für die eigene Schule zu erstellen

Zielgruppe:               Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen, Pädagog*innen aus dem Kontext Schule, Mitarbeiter*innen aus der Jugendarbeit

Leitung:                     Yvonne Müller-Berndt, Kreisverwaltung Altenkirchen, Abt. Jugendschutz / Jugendschutz geht zur Schule

Referentin:                Susanne Gronki, Bonner Zentrum für Essstörungen

Termin:                      Di., 28.04.2020 in der Kreisverwaltung Altenkirchen, Parkstraße 1, 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr

Kosten:                      20,00 €                      Anmeldeschluss: 02.04.2020

Anmeldung:              yvonne.mueller-berndt@kreis-ak.de, (02681-812596)

FWI-Nr.:                  20 ES 2200 05

 

Zu den in diesem Programm aufgeführten Fortbildungen wird jeweils 2-3 Wochen vorher gesondert eingeladen. Sie finden als EFWI-Veranstaltungen im Rahmen der Bestimmungen für Lehrerfortbildung statt. Änderungen des Programms sind jederzeit möglich. Achten Sie deshalb bitte auf die aktuelle Einzeleinladung. Wir bitten Sie ggf. dafür um Ihr Verständnis! Wenn Sie sich über das EFWI online anmelden: Geben Sie uns bitte als Schulreferat auf jeden Fall per E-Mail oder telefonisch eine kurze Benachrichtigung. Dann können wir Sie bei kurzfristigen Veränderungen direkt informieren. Interessierte katholische Kolleginnen und Kollegen sowie Lehrerinnen und Lehrer anderer Fächer sind herzlich willkommen!

 

„Aufbrüche“

Besuch der Jahresausstellung im Diözesanmuseum Kolumba – Ökumenische Schulleiterinnen- und Schulleiterfahrt nach Köln

Das Kunstmuseum des Erzbistums Köln zeigt in seiner neuen Jahresausstellung „Aufbrüche“, wie Künstler mit ihren Werken auf historische Umbruchszeiten reagieren und Visionen entwickeln. Das Kolumba-Team hat sich Zeit genommen, um einen tiefen Blick in ihre Depots zu werfen. Und sie haben es gewagt, aus den eigenen Beständen eine Ausstellung zu konzipieren, die 100 Jahre Zeitgeschichte aus dem Blickwinkel sehr unterschiedlicher Künstler vor Augen führt. Auch für das Kunstmuseum Kolumba war dies ein mit Spannung erlebter Aufbruch in eine facettenreiche neue Jahresausstellung. „Wir blicken zurück, um umso schärfer auf unsere Gegenwart zu schauen“, sagt Dr. Stefan Kraus, Leiter des Kunstmuseums. Das Spektrum der ausgestellten Werke reicht von romanischer Skulptur bis zu großformatiger Malerei, von der Kinderzeichnung bis zur Klangskulptur. Einzelwerke und Werkgruppen von Victoria Bell, Heinrich Campendonk, August Macke und vielen anderen werden sichtbar.

Wie immer sind auch die Partner(innen) der Schulleiter(innen) herzlich zur Mitfahrt eingeladen. Weitere Details erfahren Sie in der Einzeleinladung im März. Bitte melden Sie sich bald an, damit wir für Sie einen TN-Platz reservieren können.

  Zielgruppe:               Schulleiter(innen) und Stellvertreter(innen) aller Schularten der Kreise Altenkirchen und Neuwied

Leitung:                     Bruno Nebel und Martin Autschbach

Referenten:              Dr. Bruno Schlimbach, Theologe und Kunsthistoriker

Termin:                      Mi., 22.04.2020, Zugfahrt um 15:16 Uhr ab Altenkirchen  über Au 15:43 Uhr nach Köln, Beginn der Führung 17:30 Uhr

TN-Beitrag:               10 Euro pro Person

EFWI-Nr.:                  20 ES 2200 11

 

„Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn, wer ihn aber liebhat, der züchtigt ihn bald.“(???)

Gesprächsrunde zum Thema: Körperstrafen aus religiösen Gründen

 In seinem Buch „Gegen die Gewalt. – Warum Liebe und Gerechtigkeit unsere besten Waffen sind“ (2. Auflage 2019) widmet der bekannte Kriminologe Christian Pfeiffer dem Thema „Religion und Gewalt“ ein ganzes Kapitel. Ein wichtiger Abschnitt ist überschrieben: „Religion und elterliche Gewalt bei freikirchlichen Familien“. Pfeiffer zitiert hier aus einem Erziehungsleitfaden des amerikanischen Pfarrers Michael Pearl und seiner Frau Debi, der praktische Tipps für ein ritualisiertes Prügeln ungehorsamer Kinder gibt: „Wenn es Zeit wird, die Rute anzuwenden, atmen Sie tief ein, entspannen Sie sich und beten Sie: Herr, lass das eine gute Lektion werden.“

Diese oder ähnliche „Ratgeber“ kursieren in strenggläubigen evangelischen Gemeindekreisen und ihr Vorhandensein hat mittlerweile zu erfolgreichen Gegenmaßnahmen des Kinderschutzbundes über die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien geführt. Aber leider wissen Beratungsstellen, Jugendämter und erfahrene Schulleitungen: Christian Pfeiffers Forschungsergebnisse haben einen Realtitätsgehalt auch in unserer Region. Mit steigender Religiosität steigt in evangelisch-freikirchlichen Familien auch die Bereitschaft, ihre Kinder zu schlagen. Dass „der Vater zur Rute oder zum Gürtel greift“, wird biblisch begründet und geschieht aus religiöser Überzeugung. Jüngere Schüler erzählen das mitunter ganz offen.

Wir wollen angesichts der skizzierten Problemlage zu einer ersten Gesprächsrunde zusammenkommen um Erfahrungen auszutauschen und auch den eigenen Beratungsbedarf wahrzunehmen. In einem zweiten Schritt wollen wir Fortbildungsangebote für uns planen. In unserem Austausch werden natürlich auch die formalen Vorgehensweisen bei Kindeswohlgefährdung eine wichtige Rolle spielen.

Zielgruppe:               Kolleg*innen aus allen Schulformen, Schulsozialarbeiter*innen,  Pfarrer*innen sowie Mitarbeiter*innen aus der Jugendarbeit

Leitung:                     Thomas Krings und Martin Autschbach

Termin:                      Di., 16.06.2020 in der Grundschule Altstadt in Hachenburg, Obere Kirchstr. 1, 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr

EFWI-Nr.:                  20 ES 2200 14

Zitat im Titel:             Sprüche 13,24

 

‚Die Weisheit in Israel‘: ein Stiefkind unserer Bibel mit ungeahntem Potential für die Gegenwart

Pfarrer*innen – Lehrer*innen-Konvent in Weyerbusch

 Weisheitliche Texte fristen in der Regel ein stiefkindliches Dasein in Predigt oder anderen gemeindlichen und unterrichtlich-schulischen Vollzügen, die sich mit biblischen Texten befassen.

Einer der Gründe dafür mag der Eindruck sein, die Weisheit und ihre Themen seien doch sehr profan: „Besser ein Gericht Kraut mit Liebe als ein gemästeter Ochse mit Hass.“  (Spr 15,17) Was haben solche Texte im Kanon verloren?

Hinzukommt, dass den weisheitlichen Texten alle sonst für das Alte Testament so zentralen Geschichtstraditionen fehlen: keine Rede von der Urerfahrung der Befreiung Israels aus Ägypten, keine Rede von der Gabe der Thora, des Landes, des Königs, des Tempels – und die Rede von Gott oder gar Jahwe sucht man über weite Strecken auch vergeblich.

Anja Diesel, promovierte Alttestamentlerin und Schulreferentin aus Koblenz möchte dennoch eine Lanze für dieses Stiefkind „Weisheit“ brechen, weil aus ihrer Sicht in der alttestamentlichen Weisheit und ihrer Geschichte durchaus ein Potential für unsere Gegenwart liegt.

 Zielgruppe:               Pfarrer*innen und Religionslehrer*innen, Mitarbeiter*innen aus der kirchlichen Jugendarbeit und am Thema Interessierte

Leitung:                     Andrea Aufderheide und Martin Autschbach

Referent:                   Dr. Anja Diesel

Termin:                      Mi., 06.05.2020 im Ev. Gemeindezentrum Weyerbusch, Kölner Str. 7, 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

EFWI-Nr.:                  20 ES 2200 13

 

„Die Achtsamkeitspraxis an der eigenen Schule und im eigenen Unterricht leben und erleben“

In Kooperation mit Sandra Hummer, Pädagogin, Coach und Achtsamkeitstrainierin, bietet das Ev. Schulreferat folgenden schulinternen Fortbildungsweg an:

 Coaching und Beratung von Lehrer*Innen und Erzieher*innen, die ein Achtsamkeitskonzept in ihrer Institution implementieren möchten und eine Begleitung wünschen

 insgesamt 3 Termine á 2 h als schulinterne Fortbildung mit EFWI-Nr.

 Teilnehmer*innen melden sich verbindlich an. Die Teilnahme wird bescheinigt (Zertifikat).

 Eine finanzielle Förderung ist möglich, Teilnehmer*innen beteiligen sich mit einem Unkostenbeitrag von 15 Euro pro Treffen.

 Die vorgesehenen Treffen haben immer einen anderen thematischen Schwerpunkt:

 Sich als Lehrer*in Achtsamkeit zu eigen machen

Wie komme ich zu mehr Achtsamkeit und Gelassenheit am Unterrichtsmorgen? Welche praktischen Tipps gibt es für den Lehrer*innenalltag? Wie kann ein achtsames Miteinander in der Schule gelingen? Wie sieht achtsame Kommunikation aus?

 Die Schüler*innen mit Achtsamkeit bekannt machen

Wie beginnen? Was ist bei Schüler*innen zu beachten? Was ist ein „achtsames Klassenzimmer“? Welche Übungen erleichtern den Einstieg und können ritualisiert eingesetzt werden? Wie viel Theorie und wie viel Praxis braucht es? Wie umgehen mit Schwierigkeiten?

 Kontinuierlich achtsam sein

Welche weiterführenden Übungen gibt es? Wo gibt es Querverbindungen zu anderen Fachbereichen und was hat das mit dem Selbstmitgefühl auf sich? Wie gelingt es mir, kontinuierlich zu üben und wie kann Achtsamkeit nachhaltig im Schulalltag verankert werden?

Bitte wenden Sie sich bei Interesse an das Ev. Schulreferat Altenkirchen und Wied (schulreferat.altenkirchen@ekir.de) oder direkt an Sandra Hummer (sandra.hummer@anbesi.de).

 

Auf der Suche nach dem Christus

Gemeinsamer Studientag der Schulreferate Koblenz, Nassau und Altenkirchen / Wied

 Unterrichtseinheiten zum Themenbereich Jesus Christus weisen häufig einen jesulogischen Schwerpunkt auf. Der (historische) Jesus scheint mitunter das einfachere, greifbarere Thema zu sein.

Die geplante Fortbildung möchte dem gegenüber Lust auf und Mut dazu machen, mit Schülerinnen und Schülern gerade auch der Rede von dem Christus und ihrer Bedeutung nachzuspüren. Untersuchungen zeigen, dass Jugendliche durchaus eine Bereitschaft und ein Bedürfnis haben, über christologische Inhalte nachzudenken. Geht es doch in der Rede vom Christus immer auch um die Sinnfrage, um eigene (Glaubens-)Erfahrungen und deren Deutung. Diese Fragen und Erfahrungen sollen im Sinne eines performativen Religionsunterrichts evoziert werden. Dabei werden v.a. Gleichnisse als Erfahrungsräume, z.B. durch die Methode des Bibliologs im Sinne der elementarisierenden Gleichnisdidaktik (Friedrich Schweitzer) sowie Wundererzählungen ausgeleuchtet. Kurze Inputs werden sich mit Gruppenarbeits- und Workshop-Phasen abwechseln, die auch Raum für den Austausch über eigene Unterrichtserfahrungen im Umgang mit dem Thema geben.

Zielgruppe:               Religionslehrer*innen der Sek I

Leitung:                     Dr. Anja Diesel, Schulreferat Koblenz, Nadine Hofmann-Driesch, RPI Nassau und Martin Autschbach, Schulreferat Altenkirchen und Wied

Referent:                   Reiner Staaden, Fachleiter Ev. Religion

Termin:                      Mi., 13.05.2020 in der Superintendentur des Ev. Kirchenkreises Koblenz, Mainzer Straße 81, 9:30 Uhr bis 16:00 Uhr

EFWI-Nr.:                  20 ES 3300 14

 

„Jesus – kennst du den?“ – Mit Kindern Jesus in den Evangelien entdecken und deuten

Preußisch-nassauischer Fortbildungsnachmittag für GS und FÖS

 Für viele Kinder ist Jesus ein Fremder oder ein netter, irgendwie besonderer Mensch mit übernatürlichen Kräften. Für einige spielt er in derselben Liga wie die Superhelden aus Hollywood. In seiner Doppelnatur als Mensch und Gott ist Jesus weniger Thema im Unterricht der Grundschule. Die »göttliche« Seite von Jesus findet aber ihren Ausdruck in vielen Kirchenfesten. Das Wahrnehmen von Jesus, der ja den Kindern zunehmend weniger bekannt ist, erfolgt meistens zuerst über methodisch erzählte Bibelgeschichten. In der geplanten Veranstaltung werden ansprechende Methoden angeboten zur Vermittlung von für Kinder bedeutsamen Jesuserzählungen und zur Förderung der Sprachfähigkeit über eigene Glaubensvorstellungen. Bitte melden Sie sich spätestens bis zum 20.04.2020 an.

Zielgruppe:               Religionslehrer*innen aus der Grund- und Förderschule

Leitung:                     Nadine Hofmann-Driesch und Martin Autschbach

Referent:                   Nadine Hofmann-Driesch

Termin:                      Mi., 29.04.2020 im Ev. Gemeindehaus in Hachenburg, Kirchstr. 10, 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr

 

 

 

 

 

Lücke

NEU IM SCHULREFERAT: ZAHLREICHE MEDIEN ÜBER FRIEDRICH WILHELM RAIFFEISEN

 Außerdem sind folgende Medien im Schulreferat ausleihbar: MEDIENANGEBOTLücke

 Informationen – auch zu Ausleihe und weiteren Medien – gibt es im Schulreferat der Evangelischen Kirchenkreise Altenkirchen und Wied, Stadthallenweg 16, 02681/80 08 27  MAIL
Im Schulreferat könne „Koffer“ zu verschiedensten Themenbereiche ausgeliehen werden, u.a. auch zu den Weltreligionen, zu Generationen-Gesprächen oder ein Bilderbuch-Koffer zu „Flucht und Asyl“. PES.

 

Frühere Berichte über Exkursionen/Konvente finden Sie hier: